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Investitionen 2

Kinderbetreuung, Baugebiet, "Ratskeller" - das soll 2017 passieren

Neben dem sozialen Wohnungsbau in Petzmannsberg gibt es im Haushalt 2017 noch viele weitere Projekte, die die Stadt angehen will.
Am Haus in der Waaggasse soll nach jahrelangem Stillstand eventuell 2017 etwas passieren.
 
von LISA KIESLINGER
Im Haushalt 2017 ist die Sanierung der Volkshochschule und des Bauamtes eingeplant. 2,2 Millionen Euro bekommt die Stadt Kulmbach über ein Förderprogramm. Doch das reicht nicht aus. Nach Aussagen von Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) koste das Projekt der Stadt insgesamt 3,8 Millionen Euro. "Durch die Mittel können aber Projekte auf den Weg gebracht werden", meint Schramm.

Auch die Revitalisierung des Ortskerns soll angegangen werden - ein Programm, das durch den Freistaat Bayern gefördert wird. Schramm hat zwei Immobilien vorgeschlagen. Zum einen das Haus in der Waaggasse 2. Dieses Objekt wurde in der Zeit von Oberbürgermeisterin Inge Aures (SPD) gekauft und steht unter Denkmalschutz.

Zum anderen spricht der Oberbürgermeister den "Ratskeller" an. Für ihn das letzte Haus am Marktplatz, bei dem etwas getan werden muss. Private Interessenten hätten bis Ende des Jahres die Möglichkeit, den "Ratskeller" zu erwerben. "Wenn das geschieht, freuen wir uns. Wenn nicht, dann steigen wir ein", meint Schramm.

Für die Kinderbetreuung sind im Haushalt für nächstes Jahr 7,3 Millionen Euro eingeplant. Das sind 381 000 Euro mehr als im Vorjahr. Die Gründe sind zusätzliche Plätze, längere Betreuungszeiten sowie die gestiegene Anzahl der Kinder. 130 000 von den 7,3 Millionen Euro sollen als weiterer Zuschuss an den Neubau des Paul-Gerhardt-Kindergartens in Kulmbach gehen. "Die Eltern sollen in der Sicherheit leben können, dass ihre Kinder gut betreut werden", betont Henry Schramm.


Baugebiet wird erweitert

2,4 Millionen Euro sollen in die Erweiterung des Baugebiets Forstlahm fließen. "Wir haben das gesamte Gelände gekauft. Jetzt besteht auch das Interesse, alles zu erschließen", erklärt der Oberbürgermeister.

Ein weiteres großes Projekt könnte die Hans-Edelmann-Schule werden. "Wir haben hier eine Schule, die massiv wächst", so Schramm. Die Räume reichen bald nicht mehr aus. Bauliche Maßnahmen könnten diese Situation verbessern und würden gleichzeitig die Mittagsbetreuung auf noch bessere Füße stellen, so Schramm.


Neuer Sprungturm

Für das Kulmbacher Freibad sind 240 000 Euro vorgesehen. Damit soll eine Machbarkeitsstudie für den Bau eines neuen Sprungturms finanziert werden. Nach Ansicht von OB Schramm sollen die sanitären Anlagen ebenfalls saniert und der Kiosk auf Vordermann gebracht werden. "Wir haben im Haushalt die Möglichkeit geschaffen, um zu entscheiden, ob wir das machen oder nicht", so Schramm.

Wenn es nach ihm geht, käme auch die Eisbahn auf die Agenda. "Ich habe es satt, dass jedes Jahr ein kleines Leck auftritt", so Schramm. Doch das müsse man abwarten. Die Stadtwerke hätten den Auftrag, nach einer kostengünstige Lösung zu suchen.

Der Tourismus soll im nächsten Jahr mit gut 1,5 Millionen Euro gefördert werden. "Ich will weiter Werbung für die Stadt machen und natürlich die Feste beibehalten", so Schramm.

20 000 Euro im Haushalt 2017 sind für soziale Sonderprojekte eingeplant. Damit sollen soziale Härtefälle unterstützt und die Integration von Flüchtlingen gefördert werden. "So einen Topf zu haben, ist mir wichtig. Und bei einem 150 Millionen Euro Gesamthaushalt sollte das drin sein", meint der Oberbürgermeister (Anmerk. d. Red.: Zum Gesamthaushalt gehört neben dem Zahlenwerk der Stadt auch der Haushalt von Stadtwerken sowie Tourismus und Veranstaltungsservice/TuV ).


Projekte von 2016 auf der Agenda

Ebenfalls mit hohen Summen im Haushalt tauchen auf: Brandschutz und Ausrüstung für die Feuerwehr (eine Million Euro), Personennahverkehr (290 000 Euro), Straßensanierungsprogramm (250 000 Euro). Auch Projekte die 2016 angefangen und noch nicht fertig geworden sind, werden im Jahr 2017 fortgeführt. Dazu gehört neben dem Zentralparkplatz auch die Revitalisierung der alten Spinnerei, die 2017 mit 3,2 Millionen Euro eingeplant ist. lk
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