Vorbereitung

Jetzt schon ans nächste Frühjahr denken

Noch steht der Garten in voller Blüte, wir genießen den warmen Spätsommer. Gartenexperte Jupp Schröder rät, schon jetzt ans nächste Frühjahr zu denken.
Die Zwiebel der Kaiserkrone sollte 20 Zentimeter tief in die Erde, damit die Pflanze einen stabilen Stand hat. Foto: Dagmar Besand
 
von DAGMAR BESAND
Noch steht der Garten in voller Blüte, wir genießen den warmen Spätsommer. Parallel zur Ernte in den Beeten und dem Rückschnitt abgeblühter Stauden empfiehlt unser Gartenexperte Jupp Schröder, schon vorausschauend ans nächste Frühjahr denken. Für frühjahrsblühende Zwiebel- und Knollengewächse hat die Pflanzzeit schon begonnen.

Diese Gewächse gedeihen auch unter Bäumen und Sträuchern, denn im unbelaubten Zustand dringt im Frühling genügend Licht zum Boden. Zwiebel- und Knollengewächsen können jeden Garten ohne großen großen Aufwand bereichern, sagt Schröder. "Dabei sollte man sich nicht nur auf Tulpen und Narzissen beschränken. Wer die anspruchslosen und zum Verwildern geeigneten Kleinzwiebelpflanzen im Garten ansiedelt, wird schon bald mit beglückenden Naturerlebnissen belohnt."

Je früher die Pflanzung im Herbst, um so besser ist das Anwurzeln der Zwiebeln und Knollen. Vor allem gilt dies für Schneeglöckchen, Märzenbecher und Narzissen, die dankbar für frühes Setzen sind. Einige Zwiebelblumen wie Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokus, Schneestolz und Blausternchen lassen sich auch gut im Rasen verwildern. Faustregel für die Pflanztiefe: "Die Unterseite der Zwiebel sollte etwa zwei bis drei Mal so tief liegen, wie die Zwiebel groß ist. So kommt die Kaiserkrone mindestens 20 Zentimeter in den Boden, während bei Schneeglöckchen vier Zentimeter Erdabdeckung genügen."

zum Thema "Die Traumgarten AG"

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