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Krankenkassen

Jetzt macht auch die DAK in Kulmbach dicht

Die DAK hat ihre Kulmbacher Filiale geschlossen. Jetzt hat in Kulmbach nur noch eine Krankenkasse eine Geschäftsstelle.
Nur die AOK-Geschäftsstelle ist geblieben. Nach der Barmer und der KKH hat auch die DAK ihre Filiale geschlossen. Symbolbild: Daniel Karmann/dpa
 
von ALEXANDER HARTMANN
Das Vier-Augen-Gespräch mit dem Versicherten ist bei Krankenkassen offenbar ein Auslaufmodell. Die Kaufmännische Krankenkasse und die Barmer Ersatzkasse hatten ihre Geschäftsstellen bereits 2002 beziehungsweise 2015 geschlossen. Jetzt hat auch die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK), die im Landkreis Kulmbach noch knapp 5000 Versicherte betreut, ihr Servicezentrum in der Langgasse 15 dichtgemacht.


Mietervertrag ist ausgelaufen

Das Servicezentrum könne nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden, sagt DAK-Pressesprecher Stefan Wandel. Immer mehr Anliegen würden online oder telefonisch geklärt, die Zahl derer, die die Geschäftsstelle aufsuchen, habe mehr und mehr nachgelassen. Man habe sich daher entschlossen, den Mietvertrag, der zum 30. September ausläuft, nicht zu verlängern.


Sechs Filialen in Oberfranken

Mitglieder, die den persönlichen Kontakt suchen, könnten sich an die nächstgelegenen Geschäftsstellen in Bayreuth oder Kronach wenden. Die zwei Teilzeitkräfte, die zuletzt noch im Kulmbacher Büro beschäftigt waren und ins Bayreuther Servicezentrum gewechselt sind, blieben Ansprechpartner für Belange Kulmbacher Versicherter. Wenn es gewünscht werde, würden auch Hausbesuche angeboten, so Stefan Wandel, nach dessen Worten es in ganz Oberfranken noch sechs DAK-Filialen in Kronach, Bayreuth, Hof, Coburg, Bamberg und Marktredwitz gibt.


Coburg, Kronach, Bayreuth

Die DAK macht mit ihrem Kulmbach-Abschied das nach, was zwei andere Kassen schon vollzogen haben. 2002 hatte sich die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) zurückgezogen, die Barmer Ersatzkasse war ihr 2015 gefolgt. "Unsere nächste Geschäftsstelle befindet sich in Coburg", sagt KKH-Sprecher Michael Rohr. Wie Barmer-Pressesprecherin Stefanie Meyer-Maricevic mitteilt, hat die Ersatzkasse ihren Service vielerorts ausgebaut. Die Kulmbacher Geschäftsstelle, die mit zwei Mitarbeitern besetzt gewesen sei, habe zuletzt eingeschränkte Öffnungszeiten gehabt. Sie sei im Rahmen einer Organisationsreform geschlossen worden. Versicherte hätten künftig beispielsweise die Möglichkeit, die Geschäftsstellen in Bayreuth oder Kronach aufzusuchen. Wer das persönliche Gespräch mit einem Kundenberater wolle, der könne mit dem mobilen Service einen Termin vereinbaren, so Stefanie Meyer-Maricevic.


Die AOK hat investiert

Keine Abwanderungsgedanken hat die größte Kasse, die AOK, die langfristig am Standort Kulmbach festhalten will. "Die im November 2015 abgeschlossene Sanierung der AOK-Geschäftsstelle ist ein klares Bekenntnis zu Kulmbach und zur Betreuung vor Ort", sagt Direktor Klaus Knorr. Die AOK betreut mit 23 Mitarbeitern in Kulmbach 30 500 Versicherte.
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