Kulmbach
Baustelle

In der neuen Kulmbacher Tiefgarage haben Autofahrer mehr Platz

In der neuen Tiefgarage unter demKulmbacher Zentralparkplatz werden deutlich weniger Stützen benötigt, was auch Autofahrern zugute kommt.
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Mit Seniorchef Alois Dechant und den weiteren Projektverantwortlichen stellte OB Henry Schramm (vorne, rechts) den Mitgliedern des baubegleitenden Ausschusses den aktuellen Sachstand des Großprojekts Tiefgarage vor. Foto: privat
Mit Seniorchef Alois Dechant und den weiteren Projektverantwortlichen stellte OB Henry Schramm (vorne, rechts) den Mitgliedern des baubegleitenden Ausschusses den aktuellen Sachstand des Großprojekts Tiefgarage vor. Foto: privat
Die neue Tiefgarage unter dem Zentralparkplatz kommt mit viel weniger Stützen aus und kann dadurch viel großzügiger gestaltet werden. Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie künftig mehr Platz zum Ein- und Aussteigen haben.


Einige Herausfordungen gemeistert


Diese Verbesserung war schon jetzt bei einem Ortstermin erkennbar, zu dem die Projektverantwortlichen und Oberbürgermeister Henry Schramm die Mitglieder des baubegleitenden Ausschusses eingeladen hatten.
Neben einem neuen Farbkonzept für die Tiefgarage ging es bei dem Treffen auch um Herausforderungen, die sich im Zuge der Baumaßnahme ergeben haben.

Zunächst gab Johannes Müller vom ausführenden Architekturbüro H 2 M einen Überblick über die bereits erledigten und die aktuell laufenden Arbeiten. Im Anschluss führte er die Besucher mit Seniorchef Alois Dechant vom ausführenden Unternehmen in Weismain über die Baustelle.


Helle Beleuchtung


Bei der Begehung der beiden Tiefgaragen unter dem Zentralparkplatz und unter der Stadthalle ließen sich schon jetzt Verbesserungen erkennen.

Auch ein Farbkonzept wird es geben - dafür sprach sich der baubegleitende Ausschuss einstimmig aus. "Die Tiefgarage soll freundlich und einladend wirken. Neben einer hellen Beleuchtung wollen wir daher dezente farbliche Akzente setzen. Ein helles Grau mit punktuellen blauen und sonnengelben Nuancen zum Beispiel. Unsere Verwaltung wird jetzt mit dem Architekturbüro zwei Varianten vorbereiten und sie dem Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzung zur Abstimmung vorlegen, " so Henry Schramm.


Immer auf dem Laufendem


"Es ist wichtig, dass der baubegleitende Ausschuss auf dem Laufenden gehalten und auch über Herausforderungen im Zuge der Baumaßnahme unmittelbar informiert und mit einbezogen wird", erklärte der OB. Beispielsweise seien während der Arbeiten am Durchstich dreimal so dicke Betonbodenplatten gefunden worden. Auch Leitungen, die vorher nicht in der Planung berücksichtigt werden konnten, seien zum Vorschein gekommen, was den Bauablauf erheblich erschwerte, stellte Johannes Müller dar.

Positiv merkte er an, dass man sich "im Großen und Ganzen im Zeitplan" befinde, obwohl die Außenarbeiten neu ausgeschrieben werden mussten. Für alle aufgetretenen Erschwernisse seien immer wieder gute Lösungen gefunden worden.
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