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Kunst

Hochkarätig und vielfältig: Kunst in Kulmbach

Die Netzwerkausstellung in der Hauptstelle der Sparkasse will zum Knotenpunkt im Gesamtkonzept des Kunstvereins werden. Sieben Künstler zeigen Skulpturen, Zeichnungen und Holzschnitte. Eine Lichtinstallation ist täglich bis 2. November zu sehen.
Hauchzart und dennoch aus Stahl - auch der Vorsitzende des Kunstvereins Kulmbach, Karl-Heinz Greim, und seine Stellvertreterin Conny Morsch lassen sich von der "Duftigkeit" des Kunstwerkes gefangen nehmen. Fotos: Sonja Adam
 
von SONNY ADAM
Zum fünfjährigen Bestehen möchte der Kunstverein Kulmbach ein Netzwerk der Kunst über die ganze Stadt spannen. Aktuell sind Ausstellungen in der Großen Hofstube der Plassenburg und in der Obere-Stadt-Galerie zusehen. In der Petrikirche ist ein begehbares Netz bis zum Reformationstag gespannt. Und jetzt setzt der Kunstverein Kulmbach mit einer hochkarätigen Vernissage in der Hauptstelle der Sparkasse Kulmbach-Kronach einen neuen künstlerischen Akzent, der es wert ist, erlebt zu werden: Sieben Künstler zeigen Skulpturen, Zeichnungen, großformatige Kunstwerke und Holzschnitte.

"Wir haben hier einen Raum, der sich wunderbar eignet, Kunst aufzunehmen ", sagt die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, Conny Morsch. Doch in der Praxis entpuppt sich der Aufbau der Ausstellung in der neuen Schalterhalle als gar nicht so einfach. Denn geschlossene Stellwandreihen sind nicht mehr erlaubt - im Falle eines Raubüberfalls könnten sie wichtige Sichtdetails verdecken. Fluchtwege müssen beachtet werden. "Aber es ist uns gelungen, eine schöne Präsentation zusammenzustellen", so Morsch.

Sieben Künstler sind in der Ausstellung "Netzwerk - Network" vertreten. Jeder hat einen anderen Stil, eine andere Form der Präsentationsform. Das macht den Reiz aus.

Pendler zwischen Kulmbach, Berlin und New York

Beka Gigauri - ein Georgier, der seit langem in der Bierstadt lebt - ist ein Pendler zwischen Kulmbach und Berlin sowie New York. Er hat Tuschezeichnungen mitgebracht von unglaublicher Detailgenauigkeit. Rhythmisch verteilen sich filigrane Muster über seine Kunstwerke.

Barbara Mäder-Ruff aus Lönnerstadt zeigt Kaltnadelradierungen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht der Mensch. Frithjof Schaebs aus Neuhaus hat sich dem Holzschnitt verschrieben ebenso wie Friedemann Gottschald aus Bayreuth. Bei Gottschald allerdings dominierten die Farben rot, schwarz und weiß. Morsch spricht von "Blitzgewittern im Hirn".

Bilder der zarten Art steuert Edgar Kucharzewski bei. Er erzählt in seinen Bildern. Nur mit Bleistift und Tempera arbeitet er, manchmal fügt er Lasuren in die Bilder ein, brennt sie an und erzielt so Spezial-Effekte, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen.

Luftige Kreationen

Für Furore sorgen die figür lichen Darstellungen von Angelika Summa aus Würzburg. Ihre hauchzarte Metallwolke zieht die Blicke auf sich. Die luftige Kreation mit ihren vielen Knotenpunkten und Verflechtungen weist auf Seilschaften und Zwänge in der Gesellschaft hin.

Auch Stephan Nüßlein hat ein hartes Material - nämlich Stahl - für seine Kunst gewählt. Er kreiert daraus allerdings hauchzarte, fast zerbrechliche Gebilde.

Michael Wagner aus Heidelberg präsentiert großformatige Malereien in rot, schwarz und weiß mit streng geometrischen Formen. Kunstwerke, die sich perfekt ins Sparkassen-Design einfügen.

Bereichert wird die Ausstellung durch eine Lichtinstallation von Ingo Bracke. Sie setzte den neuen Sparkassenbau und die alte Spinnerei ins rechte Licht - und ist ebenfalls bis 2. November jede Nacht zu sehen.

"Der Kunstverein lässt sich nicht festlegen. Er ist nicht fixiert", betonte Oberbürgermeister Henry Schramm. Er zeigte sich von den vielen unterschiedlichen Kunst-Arten und beeindruckt.


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