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Region  // Kulmbach

Szenario

Hauruck-Aktion: Kulmbacher Rettungskräfte üben gemeinsam

Ein Auto hat sich überschlagen, der Fahrer sitzt fest: Was zu tun ist, demonstrierten Rettungskräfte am Mittwochabend auf dem Kulmbacher Brauereigelände.
Hauruck-Aktion: Vom Dach auf die Räder stellten gestern Abend Helfer der Feuerwehr diesen Opel bei einer Übung auf dem Brauereigelände in der Lichtenfelser Straße. Fotos: Jochen Nützel
 
von JOCHEN NÜTZEL
Wie viele Männer müssen Hand anlegen, um ein Auto (Opel Corsa), das auf dem Dach liegt, auf die Füße - sprich Räder - zu stellen? Die Antwort: acht. Die Jungs der Kulmbacher Feuerwehr demonstrierten gestern Abend eindrucksvoll, wie sanft und nahezu ruckelfrei das geht. Gehen muss, wenn nämlich der schwerverletzte Fahrer noch im Innenraum sitzt.

Gut zu wissen, dass dieser Autofahrer gestern Abend auf dem Brauereigelände echt von Pappe war und wenig Schmerzen gehabt haben dürfte. Doch obwohl sie nur einen Crashtest-Dummy bargen, gingen die Rettungskräfte mit ihm um, als wäre er ein Mensch aus Fleisch und Blut, dem es das Leben zu retten gilt.

Feuerwehr und BRK üben auf diese Art das Ineinandergreifen der Abläufe am realen Ort des tragischen Geschehens. Und die Besucher der Motorradsternfahrt werden sich dieses Szenario Ende April mehrfach aus der Nähe anschauen können. Dann nämlich findet dieses Schau-Spiel seine Wiederholung.


Sicher auf zwei und vier Rädern

Verkehrssicherheit und das richtige Verhalten im Notfall - auch darum dreht sich beim Mega-Event Ende April wieder vieles. Die Sternfahrt, veranstaltet von der Kulmbacher Brauerei, der Stadt Kulmbach, Antenne Bayern, dem Verband der bayerischen Fahrlehrer, dem bayerischen Innen- und Verkehrsministerium sowie dem Polizeipräsidium Oberfranken, ist zugleich ein wichtiger Baustein im Verkehrssicherheitsprogramm 2020 unter dem Motto "Bayern mobil - sicher ans Ziel".

Wie Natalia Balacka von der Brauerei erläutert, können die Besucher beim Mitmach-Parcours diverse Übungsstationen durchlaufen und sich zum Thema Sicherheit auf den neuesten Stand bringen. Es werden wichtige Fragen erörtert wie das richtige Reagieren als Ersthelfer, das Bilden der Rettungsgasse und vieles mehr. Schließlich kann jeder zu jedem Zeitpunkt in die Lage kommen, einem Verunglückten helfen zu müssen.

Die Unfallzahlen belegen: Es gibt mehr Crashs. Laut Alexander Czech vom Polizeipräsidium Oberfranken stieg die Zahl allein in Oberfranken im vergangenen Jahr auf über 32  000. 41 Menschen kamen ums Leben. "Das ist die zweitniedrigste Zahl seit Beginn der Erfassung 1953."

Leider steig die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer im Gegensatz dazu stark an, und zwar von acht auf zwölf. Czech appellierte an die Biker, sich rechtzeitig zur Saison mit dem Zweirad vertraut zu machen. Ein kostenloses Warm-up gibt es dazu am Samstag, 29. April, ab 10 Uhr auf dem Freibad-Parkplatz. Geübt werden unter anderem Brems- und Ausweichmanöver.

zum Thema "Motorradsternfahrt Kulmbach"

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