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Bauprojekt

Flutmulde in Kulmbach: Zurück zur Natur

Erholung statt Großbaustelle: Die Umgestaltung der Flutmulde befindet sich auf der Zielgeraden. Heute wurde das Areal symbolisch der Natur übergegeben.
Andrea Künzl, Ralf Hartnack, Ingo Wolfgramm, Inge Aures, Henry Schramm, Ludwig Freiherr von Lerchenfeld, Michael Pfitzner, Khoschnaf Sulaimann, Ingo Lehmann und Benno Strehler (von links) pflanzten gestern symbolisch eine Linde in der Flutmulde. Foto: Anna-Lena Deuerling
 
Ein weiterer Meilenstein für die Flutmulde: Bei einem symbolischen Akt wurde heute eine Linde in der Pörbitscher Au gepflanzt. Rund 3700 Sträucher und Bäume sind in den vergangenen Wochen gesetzt worden, für Nummer 3701 nahmen OB Henry Schramm (CSU) und Vertreter aus dem Stadtrat und Landtag gemeinsam mit den Verantwortlichen vom Wasserwirtschaftsamt Hof die Schaufel in die Hand.

Mit der symbolischen Pflanzung soll das neugestaltete Flussbett nach den über drei Jahre andauernden Bauarbeiten der Natur und auch den Menschen übergeben werden, erklärte Benno Strehler vom Wasserwirtschaftsamt in Hof heute. Neben der wichtigen Funktion des Hochwasserschutzes sei am Weißen Main nicht nur neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sondern auch ein Erholungsraum für die Bürger im Landkreis entstanden.

"Glücksfall für die Blaicher"

OB Schramm bezeichnete das Projekt als einen "Glücksfall für die Blaicher und die ganze Stadt" und fügte hinzu: "Die Bürger in der Blaich können jetzt ruhiger schlafen." Er danke alle Beteiligten, vor allem aber Strehler und seiner Kollegin Andrea Künzl vom Wasserwirtschaftsamt, für die hervorragenden Leistungen und die gute Zusammenarbeit. Das Mammutprojekt zählt zu den größten im Kulmbacher Stadtgebiet. Insgesamt flossen 15,5 Millionen Euro in die Hochwasserschutzmaßnahme - der Eigenanteil der Stadt Kulmbach liegt schätzungsweise bei 450 000 Euro.

Im Februar 2014 hat man mit ersten Vorbereitungsarbeiten begonnen, das Projekt beschäftigt die Stadt aber schon seit der Jahrtausendwende, erinnerte sich auch Landtagsvizepräsidentin Inge Aures (SPD). "Mir ist vor allem wichtig, dass die Bürger den Raum annehmen, und es nicht als Zwangsmaßnahme wahrnehmen", betonte sie. Mit neu angelegten Rad- und Fußwegen und Fußgängerstegen soll das Areal in Zukunft als Naherholungsgebiet dienen. "Für die Stadt ist das ein Gewinn, das kann man gar nicht anders sagen", sagte Aures.
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