Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Fairer Handel

Fair sein macht Kindern Spaß

Kinder lieben Schokolade. Johannes Hofmann ist da keine Ausnahme. Doch unter welchen Bedingungen sie produziert wird, darüber hat sich der Drittklässler aus Kulmbach noch keine Gedanken gemacht. Das änderte sich gestern bei einer Lesung des Kinderbuch-Autors Stephan Sigg.
Der Schweizer Theologe und Kinderbuchautor Stephan Sigg bezieht die Melkendorfer Grundschüler mit vielen Fragen in seine Erzählung ein. Fotos: Dagmar Besand
 
Der bekannte Schweizer besuchte die Schüler der Theodor-Heublein Schule im Kulmbacher Ortsteil Melkendorf und stellte ihnen "Emmas SchokoLaden" vor. Einfach nur seine Geschichte vorzulesen, ist dem 29-Jährigen allerdings zu wenig: Er diskutiert gerne mit den Kindern, bezieht sie in die Erzählung ein, denn es geht ihm um ein wichtiges Thema: den fairen Handel.
Wer denkt schon an karge Löhne, Kinderarbeit und Flugzeuge, aus denen es giftige Chemikalien auf die Kakaoplantagen regnet, während man sich ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lässt?

Was ist fairer Handel?


Die kleine Natascha hat von diesen schlimmen Zuständen noch nie gehört, bis ihre Tante Emma, Inhaberin eines Schokoladengeschäfts, nach Südamerika reist, angetrieben von dem Verdacht, dass beim Hersteller ihrer Schokoladen nicht alles so ist, wie es sein sollte. Emma kommt kriminellen Machenschaften profitgieriger Unternehmer auf die Schliche und entscheidet sich dafür, in ihrem Laden künftig nur noch fair gehandelte Schokolade anzubieten.
Doch was bedeutet fairer Handel? Auch das bespricht der 29-Jährige mit den Kindern: Fair Trade-Organisationen garantieren Preise für Arbeitsleistung und Rohstoffe, die über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt sind. Das sichert den Produzenten genug Einkommen, um zu überleben, sodass ihre Kinder nicht mitverdienen, sondern in die Schule gehen können, erklärt Stephan Sigg den Grundschülern.
Mehr zum Thema und die Meinungen der Kinder zum fairen Handel lesen Sie am Freitag in der Bayerischen Rundschau.


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.