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Rosenträume

Eine Blütensinfonie für alle Sinne

Sonja Promeuschel hat sich in Neuenmarkt einen bezaubernden Rosengarten geschaffen. Vor allem die historischen Sorten haben es ihr angetan.
Sonja Promeuschel in ihrem üppig blühenden Rosenparadies. Foto: Barbara Herbst
 
von DAGMAR BESAND
Der Duft ist umwerfend, die Blütenpracht ein Farbenrausch: Im Frühsommer ist Sonja Promeuschels Garten in Neuenmarkt ein Rosenmärchen. Mehr als 110 verschiedene Sorten hat die Blumenliebhaberin im Lauf der Jahre gepflanzt. Niedrige und kletternde, gefüllte und ungefüllte, klein- und großblütige. Am liebsten sind ihr die alten Duftrosen: "Eine Rose, die nicht duftet, ist keine Rose."

Freilich macht die 57-Jährige Ausnahmen: In ihrem Garten gibt es neben den einmal blühenden historischen und englischen Rosen einige öfter blühende Sorten und moderne Züchtungen. So ist es nach der Hauptblütezeit noch nicht vorbei mit der Pracht.


Jede Rose hat eigenen Charakter


Dennoch: Die historischen Rosen bleiben Promeuschels Lieblinge. Was macht sie so interessant? Unter den alten Rosen gibt es viele einzigartige Charaktere. Und sie bilden in den Wochen der Blütezeit unfassbar viele Blüten. Die romantischen Schalenblüten der hundertblättrigen Rosen (Zentifolien), sind prall gefüllt und leuchten in zarten Pastelltönen von Weiß über Rosa bis Purpur und Violett. Sie duften oft so stark, dass der ganze Garten vom Rosenduft erfüllt wird und vorbeigehende Passanten stehen bleiben, um den Moment zu genießen.

Historische Rosen haben noch einen weiteren großen Vorteil: Die mittelhohen bis großen Sträucher sind sehr stabil und überdauern ohne aufwendige Pflege viele Jahrzehnte im Garten. Viele offene, bienenfreundliche Sorten sind ideal für den Naturgarten. Vögel lieben die dichtbuschigen alten Rosensorten zum Nestbau, als Futterquelle für ihre Jungen (Läuse) und zur Überwinterung (Hagebutten).

Die kürzere Blütezeit ist für Sonja Promeuschel kein Makel: "Das ist doch bei anderen Blumen und Sträuchern genauso. Von Pfingstrosen erwartet auch niemand, dass sie das ganze Jahr durchblühen."

Von den meisten Rosensorten besitzt die 57-Jährige nur jeweils ein Exemplar. Eine Ausnahme ist "Mozart", eine robuste und wuchsfreudige Sorte aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. "Mozart" blüht sehr reich mit einfachen rosa bis rosaroten Blüten, die eine weiße Mitte besitzen. Auch "Madame Hardy" gibt es doppelt: "Ihre dicht gefüllten nostalgischen Blüten und der herrliche Duft sind wirklich etwas Besonderes." Die Blüten sind reinweiß, gefüllt und öffnen sich von Juni bis Juli zu großen Blütenschalen. Die Mitte der Blüten ziert ein grünes Jade-Auge, und sie duftet intensiv nach Zitrone.

Außergewöhnliche Akzente setzen die "Sangerhäuser Jubiläumsrose", die von zartem Apricot im Verblühen in Rosa übergeht, die stark duftende rosa Damaszener-Rose "Marie-Louise", die cremeweiße Beetrose "Alabaster" und die pflegeleichte Strauchrose "Golden Wings", deren große, einfache, leuchtend gelbe Blüten mit den sichtbaren dunklen Staubgefäßen für alle Arten von Insekten als Nahrungsquelle dienen.


Blühende Ranken in den Bäumen


Kletterrosen wachsen in Sonja Promeuschels Garten an filigranen Spalieren und Rankgittern, Rambler wie die Sorte "Veilchenblau" oder "Regierungsrat Rottenberger" erklimmen die Bäume hinter dem Haus.

Rosen und Clematis sind ein perfektes Paar, und so hat Sonja Promeuschel auch viele Clematis-Variätäten gepflanzt. Eine blaue "Alpina" ist ebenso dabei wie die aufsehenerregende "Golden Tiara". Deren Blüten sind leuchtend gelb und haben dunkelpurpurne Staubgefäße, die ihr ein exotisches Aussehen verleihen.

Zwischen Rosen und Clematis, die das Gesamtbild des Gartens prägen, fühlen sich viele Stauden wohl. Stolz ist die 57-Jährige auf die kleinen Besonderheiten in ihrem Garten, die dem Betrachter erst auf den zweiten Blick auffallen: Der Akanthus mit seiner spektakuläre weißen Blüte gehört dazu und eine goldgelbe sommerblühende Krötenlilie - ein Hingucker im Schattenbeet.

"Bei mir blüht das ganze Jahr etwas", freut sich Sonja Promeuschel. Worauf sie bei den Rosen Wert legt, das ist ihr auch bei den Stauden wichtig: Die Pflanze soll robust sein und gesundes Laub haben. "Und die Blüten sollen duften." Phloxe, Flieder, 30 Sorten Taglilien und viele andere Blühstauden bringen Abwechslung in die Beete und sorgen dafür, dass der Garten auch außerhalb der Rosenzeit mit harmonischen Farben und feinem Duft allen Sinnen schmeichelt.

zum Thema "Die Traumgarten AG"

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