Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Hilfswerk

Effektiver, moderner, transparenter

Was als Bruderschaft Salem vor genau 40 Jahren in den alten Postbauten in Stadtsteinach begann, präsentiert sich heute als weltweit tätiges Hilfswerk unter dem Namen Salem International.
Auch ein Symbol für die Neuausrichtung von Salem:  Nach einem Konzept von Jürgen und Helga Machulla hat das Hilfswerk erstmals einen eigenen Kalender herausgebracht. Die   Geschäftsführer Heiko Weiß  (links) und Samuel Müller sowie Helga Machulla präsentieren das Werk, dessen Verkaufserlös für Salem Uganda bestimmt ist. Foto: Matthias Beetz
 
„Mit Idealismus alleine ist es nicht mehr getan“, sagt Samuel Müller, der vor zwölf Jahren als Geschäftsführer in die Fußstapfen seines Vaters, des inzwischen verstorbenen Salem-Gründers Gottfried Müller, getreten ist. Dass sich Salem deshalb in vielen Bereichen grundlegend gewandelt hat, wird nicht nur am neuen Erscheinungsbild deutlich.
Spätestens in den Jahren 2000 und 2001 wurde klar, dass die Bruderschaft Salem GmbH einer Neustrukturierung bedurfte. „Wir hatten damals wirklich extreme wirtschaftliche Schwierigkeiten“, gibt Samuel Müller unumwunden zu, demzufolge Salem auf zwei finanziellen Stützen ruht: einerseits den relativ gut kalkulierbaren Einnahmen von öffentlichen Trägern und Sozialämtern für die Kinder-und Erwachsenenbetreuung; andererseits dem nicht steuerbaren Spendenzulauf.
Effektiver, moderner und zielstrebiger – das waren die Vorgaben, mit denen sich Salem selbst wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen wollte. Heute, fast zehn Jahre später, kann der 33-jährige Geschäftsführer Vollzug melden.
Zusatz Bruderschaft fällt weg
Doch auch für Salem gilt das geflügelte Wort „Nichts ist beständiger als der Wandel“. Und vor diesem Hintergrund hat Salem International in den zurückliegenden Monaten abermals wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Da ist zu einem die Umbenennung, bei der das Wort Bruderschaft („Die Bedeutung des Wortes hat sich nach vier Jahrzehnten in der öffentlichen Wahrnehmung völlig geändert“) gestrichen wurde; zum anderen ist es die Erweiterung der Geschäftsführung, wenn sich Samuel Müller mit dem 33-jährigen Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer Heiko Weiß aus Marktleugast („Ich habe bei Salem schon Zivildienst gemacht“) Verstärkung an die Seite geholt hat.
Darüber hinaus wird Salem International wieder verstärkt regional tätig. So wurde die Kinderbetreuung in Höchheim und Kovahl auf den Personenkreis erweitert, „der in anderen Einrichtungen nicht angenommen wird“, wie Samuel Müller und Heiko Weiß den Umgang mit Problemkindern vorsichtig formulieren.
Neue Betätigungsfelder
Ganz neu im Salem-Spektrum ist die „aufsuchende Hilfe für Menschen mit psychischer Erkrankung“, um ihnen den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Dieses Angebot gibt es jetzt in den Städten und Landkreisen Kulmbach, Kronach, Lichtenfels, Hof, Wunsiedel, Bamberg sowie im Kreis Bayreuth. Außerdem beteiligt sich Salem am Bayreuther Bündnis gegen Depression von Professor Dr. Manfred Wolfersdorf, dem ärztlichen Direktor des Bezirkskrankenhauses Bayreuth.
Und schließlich hat Salem International eine Stiftung gegründet, die dem Gründer Gottfried Müller gewidmet ist und die Salem-Ziele verfolgt.

Mehr dazu lesen Sie in der Bayerischen Rundschau


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.