Kasendorf
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Doch noch schnelles Internet

Azendorf, Krumme Fohre und Dörnhof bekommen doch noch schnelles Internet.
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Ein Bündel aus ganz feinen Glasfaserkabeln  Symbolfoto: Jan Woitas/dpa
Ein Bündel aus ganz feinen Glasfaserkabeln Symbolfoto: Jan Woitas/dpa
Der Markt Kasendorf hatte nach der ersten Breitbanderschließungsmaßnahme noch eine Restsumme von rund 300 000 Euro aus dem Breitbandtopf des Freistaates offen. Dieses Geld wollte der Markt in einem zweiten Verfahren für die Erschließung der Ortsteile Azendorf, Krumme Fohre und Dörnhof verwenden und gab ein zweites Verfahren in Auftrag. Doch die Erschließung hätte die noch verbliebene restliche Fördersumme deutlich überstiegen. Damit hätte der Markt alle zusätzlich angefallenen Kosten zahlen müssen.

Aus diesem Grund hoben die Marktgemeinderäte das Verfahren auf und gaben formell ein neues Verfahren in abgespeckter Form in Auftrag. "Wir haben natürlich Kürzungen vornehmen müssen. Wir können nicht ganz Azendorf erschließen, aber immerhin den Teil bei Franken Maxit. Und wir können schnelles Internet für Krumme Fohre und Dörnhof bekommen", erklärte Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU).

Bei dem jetzigen Verfahren gab es ein Gebot. Es kommt von der Telekom. Die Finanzierungslücke liege bei 254 000 Euro. Damit bekomme man auf diese Summe 90 Prozent Förderung aus dem bayerischen Breitbandfördertopf. Der Markt Kasendorf muss 50 000 Euro investieren, um auch diese Gebiete mit schnellem Internet zu erschließen. Einstimmig vergaben die Kasendorfer Marktgemeinderäte an die Telekom den Auftrag.

Im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung stand jedoch die Verordnung zur Änderung des Regionalplans Oberfranken-Ost. So seien zwar noch verkehrstechnische Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Himmelkron vorgesehen, doch nicht mehr für die Staatsstraße 2190 in Kasendorf. "Wir müssen uns da auf die Hinterfüße stellen", moniert Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU). Auch die anderen Räte befürworteten das.
Alle Staatsstraßen, auch die Staatsstraße Richtung Thurnau, sollen verbesserungswürdig bleiben, befanden die Kasendorfer Räte einhellig.

Einen Grund, warum die Staatsstraßen im Bereich Kasendorf aus dem Regionalplan gestrichen worden sind, erkannten die Räte nicht.
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