Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Region  // Kulmbach

Soziales

Betreuer-Team braucht Verstärkung

Die Arbeiterwohlfahrt Kulmbach sucht dringend ehrenamtliche Helfer für den familienentlastenden Dienst und die offene Behindertenarbeit.
Gemeinsam kochen (von links) Betreuerin Lena Küfner, Einrichtungsleiterin Melanie Höreth, Nico Kaßel, Betreuerin Christine Höreth und Franzi Sack. Foto: Dagmar Besand
 
von DAGMAR BESAND
Wenn es nach Nico Kaßel geht, könnte es jeden Tag eine Aktion der offenen Behindertenarbeit geben: Der 15-Jährige ist fast immer dabei, wenn die Arbeiterwohlfahrt zu Treffen und Ausflügen einlädt: "Es ist immer lustig, und alle Betreuer sind nett. Das will ich nie verpassen!"

Soviel Begeisterung freut Melanie Höreth, die den familienentlastenden Dienst und die offene Behindertenarbeit des Awo-Kreisverbands Kulmbach leitet. Allerdings fehlt es ihr derzeit an Helfern: "Gerade bei unseren jüngeren Ehrenamtlichen gibt es eine gewisse Fluktuation, wenn sie wegen des Studiums oder des Berufs wegziehen."

Regelmäßig für die Einrichtung aktiv sind aktuell zehn Betreuer. Melanie Höreth könnte noch einmal so viele gebrauchen, denn sie möchte eine breites Angebot aufrecht erhalten. Wer gerne mit Menschen mit Behinderung arbeiten möchte, hat zwei Möglichkeiten: Der familienentlastende Dienst (FeD) brauchEntlt Menschen, die stundenweise behinderte Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre zu Hause in der Familie betreuen, um den Eltern einmal eine Pause zu verschaffen oder die Gelegenheit, wichtige Dinge zu erledigen, bei denen sie ihr behindertes Kind nicht mitnehmen können. Dafür, dass Familie und Betreuer zusammenpassen, sorgt Melanie Höreth mit Vorgesprächen.


Auf die Bedürfnisse eingehen


In der offenen Behindertenarbeit geht es dagegen um die Vorbereitung und Durchführung von Freizeitprogrammen in kleinen Gruppen: Spielenachmittage, gemeinsam kochen, in die Disco, ins Kino, Theater, zu Festen gehen...

Welche Voraussetzungen muss der oder die Ehrenamtliche mitbringen? "Wichtig ist, dass man sich auf das jeweilige Kind oder den Jugendlichen mit Behinderung und seine Bedürfnisse einlassen kann", sagt Melanie Höreth. Soziale oder pflegerische Vorkenntnisse sind günstig, aber nicht nötig. Oft arbeiten Auszubildende oder Studenten aus diesem Bereich bei uns mit, denn sie können dabei Praxiserfahrung sammeln", so die 26-Jährige, die selbst während ihres Pädagogik-Studiums auf diesem Weg zu ihrem späteren Arbeitgeber gefunden hat.

Viel Freude an ihrer Arbeit im Betreuerteam haben Christine Höreth (55) und Lena Küfner (21), die in beiden Aufgabenbereichen aktiv sind. Für die angehende Erzieherin Lena sind die Einsätze "eine gute Übung, die auch noch viel Spaß macht". Christine Höreth hat darin "eine neue sinnvolle Aufgabe in meinem Leben gefunden, bei der ich anderen etwas geben kann, aber auch viel zurückbekomme".


Infos für Interessierte


Kontakt Interessierte wenden sich an Melanie Höreth, Telefon 0160/92945652.

Finanzielles Die Helfer sind ehrenamtlich tätig, bekommen für ihren Einsatz aber eine Aufwandsentschädigung sowie Fahrtkostenerstattung.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.