Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Abitura

Berufsorientierung: 80 Aussteller informieren in Kulmbach

Zum ersten Mal findet in Kulmbach die Berufsorientierungs-Messe Abitura statt. Sie soll Abiturienten über Ausbildungswege und Karrierechancen in der Region informieren sowie Kontakt zur Wirtschaftswelt herstellen.
Symbolbild: Archiv
 
von MIRIAM HEGNER
Es ist eine Premiere: Am kommenden Samstag öffnet die Berufsorientierungs-Messe Abitura zum ersten Mal ihre Tore. 40 Unternehmen und 40 Schulen und Hochschulen werden sich präsentieren und über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Region informieren. "Die Abitura soll eine Informations-Plattform für zukünftige Abiturienten, aber auch für Studierende und Absolventen sein", erklärt Michael Pfitzner, der die Abitura initiiert hat. Er ist Vorsitzender beim Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Kulmbach, zuständig für den Bereich Schule. "Hier sollen zukünftige Fach- und Führungskräfte in Kontakt mit Firmen aus der Umgebung kommen."



Organisiert wird die Abitura vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kulmbach, den beiden Gymnasien und dem Beruflichen Schulzentrum. Der Informationsbedarf sei hoch, sind sich die Veranstalter einig. "Bei einem Vortrag, den ich vor angehenden Abiturienten gehalten habe, hat sich herausgestellt, dass etwa die Hälfte noch gar keine Vorstellung davon hat, was sie nach der Schule machen will", erzählt Clemens Dereschkewitz, Vorsitzender beim AK Schule-Wirtschaft für den Bereich Wirtschaft. "Die Menge an Möglichkeiten und Angeboten ist einfach inzwischen so groß, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten", sagt Ulrike Endres, Leiterin des Caspar-Vischer-Gymnasiums.


Ausbildung, Studium - oder beides
"Es gibt Unis, Fachhochschulen, betriebliche Ausbildung, Duales Studium oder die Möglichkeit erst eine Ausbildung, dann ein Studium zu machen. Bei einem Info-Tag an einer Hochschule bekommen Abiturienten dann nur das Angebot einer einzigen Einrichtung vorgestellt. Bei der Abitura können sie sich 80 verschiedene Angebote ansehen und vergleichen."

Die Abitura soll dabei die Ausbildungsmesse, die der AK Schule-Wirtschaft seit 25 Jahren organisiert, nicht ersetzen, macht Dereschkewitz deutlich. "Es soll viel mehr ein spezialisiertes Angebot für Abiturienten und auch für Firmen in der Region sein." Viele Firmen würden beklagen, wie schwierig es sei, Führungskräfte in die Region zu holen. Die Abitura soll einen Anreiz schaffen, in der Region zu bleiben oder nach dem Studium wieder zurückzukehren. "Hier können sich Abiturienten, die woanders studieren wollen, auch darüber informieren, welche Anforderungen Unternehmen in ihrer Heimat stellen, und eventuell ihre Fächerwahl darauf abstimmen", so Pfitzner. "Und wer bereits studiert, kann Kontakte für die Zeit nach dem Abschluss knüpfen."


Überregionales Angebot
Unter den Unternehmen, die sich präsentieren, sind große genau so wie kleine, Banken und Versicherungsanstalten, Werbeagenturen, Bauunternehmen und Einzelhandelsketten. Unter den Schulen und Hochschulen sind etwa die Hochschulen in Coburg, Hof, Jena und Schmalkalden, die Universitäten in Bayreuth, Bamberg, Würzburg oder Jena. "Die Abitura ist nicht also nur eine Kulmbacher Messe, sondern geht weit über die Landkreisgrenzen hinaus", sagt Dereschkewitz. Die Resonanz der Unternehmen und Bildungseinrichtungen sei enorm gewesen. "Wir hätten nicht damit gerechnet, das beim ersten Mal gleich so viele Aussteller dabei sein würden." Eingeladen sind nicht nur Kulmbacher Abiturienten, ergänzt Ulrike Endres. "Wir haben auch Schulen in Burgkunstadt, Lichtenfels, Kronach, Münchberg und Hollfeld angeschrieben." Mit bis zu 2000 Besuchern wird gerechnet.

Pfitzner rät, gut vorbereitet zur Abitura zu gehen. "Man sollte sich vorher überlegen, was man wissen möchte, mit wem man sprechen will und welche Vorträge man hören möchte." Trotzdem solle man auch mit offenen Augen und Neugier übers Messegelände gehen. "Vielleicht entdeckt man ja etwas, das man vorher gar nicht in der Kalkulation hatte." Pfitzner empfiehlt außerdem, die Eltern mitzunehmen. "Wenn ein Arbeitgeber weiß, dass die Eltern die Berufsplanung unterstützen, macht das einen guten Eindruck, und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Pläne. Das Gespräch sollte ein Interessent aber schon selbst führen."


Die Abitura im Überblick

Termin Die Abitura findet am 22. Februar von 10.30 bis 15 Uhr im Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach statt

Aussteller 40 Unternehmen und 40 Schulen und Hochschulen aus der Region werden mit einem Messestand vertreten sein

Zielpublikum Die Abitura richtet sich an zukünftige Abiturienten und deren Eltern, Studierende und Absolventen

Eintritt Der Besuch der Abitura ist kostenlos

Programm Während der Messe finden Vorträge über verschiedene Ausbildungs- und Studienangebote statt. Einen Zeitplan und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.abitura.info


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.