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Region  // Kulmbach

Projekt

Am Marktleugaster Rathaus fallen die Barrieren

Der Markt Marktleugast investiert 250 000 Euro in die energetische Sanierung und die Barrierefreiheit des Rathauses.
Die Außenfenster hat die Firma Löffler aus Steinbach bereits eingebaut. Foto: Klaus-Peter Wulf
 
von KLAUS-PETER WULF
Die energetische Sanierung des Rathauses am Neuensorger Weg läuft auf Hochtouren. Möglich wurde das 250 000-Euro-Projekt durch die höhen Fördersätze des Kommunalen Investitions-Programms (KIP) des Freistaats Bayern. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gebäude auch barrierefrei zu erreichen sein.

Die Maßnahme wird mit 90 Prozent vom Land Bayern gefördert, für die Oberlandkommune verbleibt lediglich ein Eigenanteil von zehn Prozent. Beantragt hatte der Marktgemeinderat die Förderung im August des vergangenen Jahres. Der Bescheid der Regierung von Oberfranken traf im September ein.


Viele Unterstützer


Bürgermeister Franz Uome bedankte sich bei einem Pressegespräch bei den örtlichen Landtagsabgeordneten Inge Aures (SPD), Ludwig von Lerchenfeld und Martin Schöffel (beide CSU) für die Unterstützung. Ein Dankeschön richtete er auch an Landrat Klaus Peter Söllner und Klaus Bodenschlägel von der Koordinierungsstelle am Landratsamt.

Mit der Planung wurde das Architekturbüro Harald Schramm aus Kulmbach beauftragt. Nach der öffentlichen Ausschreibung begann die Baufirma Hermann aus Mainleus im März mit den Arbeiten am künftigen barrierefreien Haupteingang. Außerdem wurden die Außenanlagen am unteren Pausenhof der Grund- und Mittelschule Marktleugast rollstuhlgerecht gestaltet.

Die Metalltür baut das Unternehmen Jahn aus Gattendorf ein. Im Erdgeschoss des Rathauses entsteht zudem ein weiteres Arbeitszimmer.


Fenster ausgetauscht


Die fachmännische Einrüstung des Rathauses für die energetische Teilsanierung oblag der Firma Lakner aus Münchberg. Der Fenstertausch im Erd- und Obergeschoss durch die Firma Löffler aus Steinbach wird heute abgeschlossen. Die Fenster des Dachgeschosses waren bereits beim Rathausumbau ausgewechselt worden.
André Weber vom Bauamt zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt wie geplant bis Ende Juli fertiggestellt sein wird. Dann werde die Verwaltung sehr bürgerfreundlich zu erreichen sein. Nicht unerheblich würden zukünftig auch die Energieeinsparungen sein.
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