Reitsch
Frauenfussball

SV Reitsch will unter die ersten drei

Für den Absteiger aus der Landesliga beginnt die neue Saison. Die "Zweite" spielt nun zusammen mit dem SV Rothenkirchen.
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Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga peilt der SV Reitsch mit Linda Querfurth (rechts) in der neuen Saison einen Platz unter den ersten drei an. Foto: Heinrich Weiß
Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga peilt der SV Reitsch mit Linda Querfurth (rechts) in der neuen Saison einen Platz unter den ersten drei an. Foto: Heinrich Weiß
Am kommenden Wochenende starten die Fußballerinnen des SV Reitsch in die neue Bezirksoberliga-Saison. Los geht es für die 1. Mannschaft am Sonntag um 16 Uhr gegen den FC Eintracht Münchberg. Dann wird sich zeigen, wie man sich nach dem Abstieg in der BOL zurecht findet.
In den vergangenen Wochen hat der neue Trainer Helmut Eckert bei der intensiven Vorbereitung mit mindestens drei Einheiten pro Woche neben dem wichtigen Grundlagentraining in Kondition und Koordination auch besonders Wert auf taktisch-kluges Verhalten im Spielaufbau gelegt. Zudem sollen aus einer stabilen Defensive heraus das Mittelfeld und der Sturm gefüttert werden. Durch bessere Spielkontrolle soll man deutlich weniger Gegentore kassieren.
Dass die Vorbereitung ihre Höhen und Tiefen hatte, man einige Vorbereitungsspiele kurzfristig wieder absagen musste und man nicht immer auf alle Spielerinnen zurückgreifen konnte, sei es wegen Urlaubs oder vor allem dem anhaltenden Verletzungspech geschuldet, soll keinesfalls als Ausrede dienen. Ziel ist es definitiv, einen Platz unter den ersten drei zu erreichen. Sollte die Mannschaft endlich einmal von schwerwiegenden Verletzungen verschont bleiben und die angeschlagenen Spielerinnen wieder zurück ins Team finden, dann ist auch der Wiederaufstieg möglich.
Doch vorerst schaut man von Spiel zu Spiel und wartet die Entwicklung in der Bezirksoberliga ab. Als ärgste Konkurrenten um die Tabellenspitze werden der FC Michelau und der FFC Hof II gehandelt. Der Kader für die neue Saison ist einmal mehr recht dünn, da auch in diesem Jahr nach vier Abgängen wieder keine externen Neuzugänge hinzu kommen.
Dafür rücken aber aus der Jugend mit Aleyna Karatas und Marie Holzmann zwei extrem zweikampfstarke, torgefährliche und top-motivierte junge Spielerinnen nach. Und auch aus der zweiten Mannschaft haben sich in der Vorbereitung wieder zwei, drei Spielerinnen für die erste Mannschaft empfohlen, die den arrivierten Spielerinnen Druck machen und so alle zu einer besseren Leistung anspornen.


Neue Spielgemeinschaft

So ergibt sich auch in der Reserve eine neue Mannschaft. Da keine Spielgemeinschaft mehr mit dem SC Steinbach zustande kam, wurden bereits frühzeitig die Weichen für eine neue SG mit dem SV Rothenkirchen gestellt. Alle Beteiligten waren froh über die neue Konstellation, die für beide Seiten eine Win-Win-Situation darstellt.
Für den SV Rothenkirchen bedeutet die neue Spielgemeinschaft den Aufstieg in die Bezirksliga Ost und damit eine ganz neue Herausforderung. Für die Reitscherinnen ist es die Möglichkeit, nur eine Klasse tiefer als die erste Mannschaft Spielpraxis zu sammeln und ihrem Hobby auf hohem Niveau frönen zu können.
Frank Kaim (Rothenkirchen) leitete das Training, das regelmäßig gut besucht war und im Wechsel in Rothenkirchen und Reitsch statt fand, ebenso akribisch wie mit dem nötigen Spaßfaktor, um eine schlagkräftige Truppe zu formen. Bei der Frage des Spielorts wechseln sich beide Vereine ab. So findet das Auftaktspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Himmelkron in Rothenkirchen statt. Dann wird sich zeigen, wie gut die Mannschaft bereits zusammen gewachsen ist.
Welches Ziel erreicht werden kann, wird sich ohnehin erst im Laufe der Spielzeit herauskristallisieren. Bedingt durch den Wechsel in die Ost-Gruppe kann noch keiner der Verantwortlichen auch nur einen Gegner entsprechend einschätzen.
Alle Spielerinnen fiebern dem Saisonauftakt entgegen und würden sich wieder freuen, wenn der ein oder andere Zuschauer den Weg zum Sportplatz findet und die Mannschaften tatkräftig unterstützt. rp
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