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SV Friesen bietet lange Paroli

Der Aufsteiger unterlag gegen den souveränen Landesliga-Spitzenreiter ATSV Erlangen mit 1:3 (0:1).
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SV Friesen - ATSV Erlangen: Der starke Erlanger Mittelfeldmotor Ahmet Kulabas (weißes Trikot) wird von Nico Gehring (links) und Hannes Nützel angegriffen, bleibt aber in Ballbesitz.  Foto: Heinrich Weiß
SV Friesen - ATSV Erlangen: Der starke Erlanger Mittelfeldmotor Ahmet Kulabas (weißes Trikot) wird von Nico Gehring (links) und Hannes Nützel angegriffen, bleibt aber in Ballbesitz. Foto: Heinrich Weiß
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Die Mannschaft des SV Friesen hatte nach der desolaten Leistung beim VfL Frohnlach einiges wieder gut zu machen. Mit dem ATSV Erlangen gab jedoch der bislang unbesiegte Tabellenführer im Frankenwaldstadion seine Visitenkarte ab, so dass man sich eigentlich nicht unbedingt etwas Zählbares ausrechnen konnte. Allerdings hätten die "Flößer" aufgrund ihres großen Einsatzes und Kampfgeistes sogar ein Remis erreichen können. Hierzu fehlte aber das nötige Quäntchen Glück.
Dass sich mit dem Spitzenreiter die erwartet starke Mannschaft präsentieren würde, sah man bereits nach wenigen Minuten, als zunächst Kulabas von der Strafraumgrenze den Ball gegen die Latte donnerte und wenig später Glasner nach schönem Steilpass das Friesener Gehäuse nur knapp verfehlte. Danach kehrte etwas Ruhe ins Spiel ein, bis der ATSV Erlangen in der 25. Minute durch einen Freistoß von Guerra etwas glücklich in Führung ging. Der Ball setzte nämlich unmittelbar vor dem Friesener Torwart auf und wurde unhaltbar ins Eck gelenkt.


Daumann scheitert am Torwart

Im direkten Gegenzug bot sich den SV-Akteuren bereits die Chance zum Ausgleich, als David Daumann alleine vor des Gegners Tor am Erlangener Keeper Kraut scheiterte. Nur wenig später setzte sich Maximilian Sesselmann über die linke Seite durch und bediente mit einer schönen Flanke Nico Gehring, dessen Kopfball das Erlanger Tor nur knapp verfehlte. Die Gäste blieben vor allem bei Standards mit ihren groß gewachsenen und kopfballstarken Spielern brandgefährlich, jedoch blieb es zur Pause bei der knappen Führung der Gäste.
Nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern zunächst ein ähnliches Bild wie zu Beginn. Die Gäste hatten die klareren Chancen, die meist aus Freistößen und Eckstößen resultierten. So trat der auffällige Guerra erneut einen Freistoß gefährlich in den Fünfmeterraum des SV, und Kammermeyer verfehlte per Kopf das Tor nur knapp.


Lindner gleicht aus

Nach gut einer Viertelstunde kamen die Mannen von Armin Eck zusehends besser ins Spiel. Der vorbildlich kämpfende Hannes Nützel bediente mit einem Traumpass in die Tiefe Marcel Lindner, der alleine auf Torhüter Kraut zulief und ihn mit einem flachen Ball ins kurze Eck zum 1:1 überlistete. Zwei Minuten später hatte Nützel die Führung auf dem Fuß, als sein Schuss aus 16 Metern um Haaresbreite am linken Torpfosten vorbei strich.
Mehr Glück hatten die Gäste nach einem abermals schön getretenen Eckball von Guerra, als Kulabas völlig freistehend zur Führung des ATSV einköpfen konnte. Der SVF war bemüht, abermals den Ausgleich zu schaffen, doch machte der eingewechselte Fath in der 82. Minute mit seinem Kopfballtor nach schöner Flanke von Ruhrseitz alle Hoffnungen zunichte.
SV Friesen: Klier - Wiebach, Sesselmann, Gehring (87. Rödel), Baier (84. Zapf), Nützel, Scholz, Firnschild, Haaf (71. Civelek), M. Lindner, Daumann
ATSV Erlangen: Kraut - Kishimoto, Kammermeyer, Guerra, Marx, Schreiber, Krämer, List (64. Ferizi), Ruhrseitz, Glasner (64. Fath), Kulabas (87. Siefert)
Tore: 0:1 Guerra (26.), 1:1 Lindner (61.), 1:2 Kulabas (68.), 1:3 Fath (83.)
SR: Söllner ( Schonungen)
Zuschauer: 160
Gelbe Karten: Daumann, Haaf / Marx sg
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