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Siggi Kirschbauer steht erneut im Tor

In der Landesliga Nordost hat der SV Friesen am Samstag um 16 Uhr den starken TSV Neudrossenfeld zu Gast.
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Das Traumtor von Steffen Hönninger (rotes Trikot), der  sich hier gegen Hannes Nützel (Nr. 8) durchsetzt, raubte dem SV Friesen in Lichtenfels  den durchaus möglichen Sieg.   Im Heimspiel gegen den TSV Neudrossenfeld ist der Einsatz von Nützel fraglich.  Gunther Czepera
Das Traumtor von Steffen Hönninger (rotes Trikot), der sich hier gegen Hannes Nützel (Nr. 8) durchsetzt, raubte dem SV Friesen in Lichtenfels den durchaus möglichen Sieg. Im Heimspiel gegen den TSV Neudrossenfeld ist der Einsatz von Nützel fraglich. Gunther Czepera
In den letzten beiden Landesliga-Spielen war beim SV Friesen ein spielerischer Aufwärtstrend unverkennbar. Dass dies unter dem Strich "nur" mit einem Punkt belohnt wurde, ist ärgerlich, aber leicht erklärbar. Vor 14 Tagen unterlag der Aufsteiger dem souveränen Tabellenführer ATSV Erlangen nach einer engagierten Leistung mit 1:3. Und am vergangenen Samstag gelang beim FC Lichtenfels, der drittbesten Heimmannschaft, ein beachtliches 2:2.


Viel Positives mitnehmen

"Wenn man in der 89. Minute den Ausgleich kassiert, ist das immer ärgerlich. Aber letztendlich geht das Unentschieden schon in Ordnung", blickt SV-Trainer Armin Eck auf die Partie in Lichtenfels zurück. "Wir können jedenfalls viel Positives mitnehmen, denn in der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Das war vielleicht das Beste, was wir in dieser Saison gezeigt haben."
Ähnlich gut müssen seine Schützlinge auftreten, wenn der TSV Neudrossenfeld seine Visitenkarte im Frankenwaldstadion abgibt. Die Gäste gehören zum Verfolgerfeld des ATSV Erlangen und verfügen über einen starken Kader mit einigen Akteuren, die schon in der Regionalliga gespielt haben. Die Auswärtsbilanz des heutigen Gastes (fünf Siege, ein Remis) ist sehr beachtlich. In den Reihen der Neudrossenfelder stehen auch einige alte Bekannte von Armin Eck aus der gemeinsamen Zeit beim ATS Kulmbach, die im Sommer zum TSV gewechselt sind.
Ob das Wiedersehen von Erfolg gekrönt ist? Die Friesener wollen auf jeden Fall mindestens einen Punkt holen. Dazu mithelfen soll auch Routinier Siegfried Kirschbauer, der schon in Lichtenfels den Vorzug vor Patrick Klier erhalten hat und auch heute zwischen den Pfosten stehen wird. "Es zählt nicht das Alter, sondern die Leistung vor allem auch im Training. Und die hat der Siggi in den vergangenen Wochen gebracht. Es ist ein Glück, dass wir ihn in der Hinterhand haben", begründet Armin Eck seine Entscheidung.
Er baut auf die große Erfahrung Kirschbauers, der die Abwehr besser dirigieren kann. "Das hat uns vielleicht etwas gefehlt, obwohl Patrick bei seinen Einsätzen bisher keine großen Fehler gemacht hat." Erst kurzfristig wird sich entscheiden, ob David Daumann heute auflaufen kann, denn nach einer Bauchmuskelverletzung im Training steht hinter seinem Einsatz ein dickes Fragezeichen. Zum Kader stoßen noch Maximilian Zapf und Benedikt Queck.
SV Friesen: Kirschbauer/Klier - Sesselmann, Schütz, Scholz, Wiebach, Baier, M. Lindner, Nützel, Daumann (?), Civelek, Firnschild, Haaf, Gehring, Rödel, Münch, Zapf, Queck. han
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