Mitwitz
Vorrunden-Bilanz

Mitwitz-Trainer Müller: "Uns fehlt einfach noch etwas"

Johannes Müller ist aber mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. Der Spielertrainer ärgert sich über die gezeigte Schwächephase nach tollem Start.
Artikel einbetten
Der Mitwitzer Spielertrainer Johannes Müller (rechts) mit Max Häßler (DJK Bamberg II).  Foto: Heinrich Weiß
Der Mitwitzer Spielertrainer Johannes Müller (rechts) mit Max Häßler (DJK Bamberg II). Foto: Heinrich Weiß
Der FC Mitwitz ist verheißungsvoll in die Bezirksliga-Saison gestartet. Die kühnsten Optimisten hofften nach fünf Spieltagen bereits auf einen Spitzenplatz, denn die Leistungen zum Punktrundenstart waren konzentriert und erfolgreich.

Doch diese Konstanz konnte das Team von Spielertrainer Johannes Müller nicht halten und "leider", so der Coach, "haben wir die Vorrunde auch mit einer Niederlage abgeschlossen".
0:1 hieß es am Samstag in Mönchröden. Ärgerlich auch deshalb, weil die Steinachtaler, wie schon öfters in den letzten Wochen, wieder einmal eine personelle Überzahl auf dem Feld hatten, diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen konnten.

"Insgesamt spielen wir aber eine gute Runde. Hätte jemand gesagt, dass wir nach 15 Spielen 27 Punkte haben werden, hätte ich das unterschrieben", erklärt "Dauerläufer" Müller, der selbst einige Spieler wegen einer Fußverletzung fehlte. Gerade im ominösen Heimspiel gegen den FC Coburg, als die undisziplinierten Vestestädter drei Platzverweise kassierten, wäre der Lenker und Denker besser auf dem Feld aufgehoben gewesen als an der Seitenlinie.

"Nach unserem sehr guten Start hatten wir gerade gegen die Spitzenmannschaften eine Schwächephase. Wir konnten gegen keine Mannschaft aus den Top 5 gewinnen. Dabei mussten wir sogar zwei schmerzliche Niederlagen gegen Bamberg und Oberhaid verkraften", sagt Müller.
Nach diesen Rückschlägen kam der Coach zu der bitteren, aber nachvollziehbaren Erkenntnis, "dass man gemerkt hat, dass uns einfach noch etwas fehlt". Er will deshalb gerade im defensiven Kollektiv künftig besser arbeiten. In der Offensive hätten seine Jungs in vielen Spielen gute Ansätze gezeigt, teilweise auch schöne Spielzüge: "Leider klappen diese aber auch nur manchmal. Hier haben wir ebenfalls Handlungsbedarf", macht er keinen Hehl daraus.

Der engagierte Übungsleiter, der von seinem Fitnesstrainer Erich Bonengel einmal in der Woche unterstützt wird, hofft jetzt, dass die Rückrunde ebenfalls gut für sein Team beginnt, "allerdings bin ich mir der Schwere der Aufgabe in Merkendorf auf ihrem kleinen Platz bewusst".
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren