Kronach
Schach

KSK kassiert Niederlage

Für den Regionalligisten aus Kronach war beim 3:5 gegen Höchstadt mehr drin.
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Die wohl interessanteste und auch längste Partie lieferte sich der ehemalige Bezirksmeister Sebastian Dietze mit Mannschaftsführer Edgar Stauch, bei der der Gastgeber als Gewinner den Saal verrließ. Foto: Hans Neuberg
Die wohl interessanteste und auch längste Partie lieferte sich der ehemalige Bezirksmeister Sebastian Dietze mit Mannschaftsführer Edgar Stauch, bei der der Gastgeber als Gewinner den Saal verrließ. Foto: Hans Neuberg
Wie vor der Saison erwartet, scheinen Klingenberg und Rottendorf in der Schach-Regionalliga eine Klasse für sich zu sein. Während allerdings Klingenberg mit 7,5:0,5 einen historisch hohen Sieg feiern konnten, schwächelten die Rottendorfer etwas und erlaubten sich ein 4:4 gegen Sailauf. Nach gutem Start musste der Kronacher SK seine erste Niederlage einstecken, obwohl gegen den SC Höchstadt mehr drin war.

Kronacher SK -
SC Höchstadt 3:5

Gegen den in Bestbesetzung angetretenen Aufsteiger aus Höchstadt entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Match. Zunächst trennten sich Ulli Herdin und Christian Koch in einer Stellung mit beiderseitigen Chancen unentschieden. Dem Angriffswirbel von Jugendspieler Oliver Mönius konnte Rudi Lieb wenig entgegensetzten und musste sich nach Figurenverlust geschlagen geben. KSK-Spielleiter Hans Neuberg brachte gegen Holger Schwarzmann sein Läuferpaar mustergültig zur Geltung und konnte mit seinem schönen Positionssieg für Kronach ausgleichen. Alex Becker besaß lange Zeit Stellungsvorteil, nahm dann aber bei knapper werdender Bedenkzeit und in unklarer Stellung das Remisangebot von Tobias Schwarzmann an.
Walter Lechleitner hätte seine sehenswerte Angriffspartie gegen das Budapester Gambit durch einen taktischen Einschlag siegreich gestalten können, ging an dieser Chance aber vorbei und musste sich im Endspiel seinem jungen Gegner Alexander Mönius geschlagen geben. Gilbert Rebhan kam gegen Michael Brunsch in einer von Taktik geprägten Partie immer mehr unter Druck, konnte die Bildung eines gegnerischen Freibauerns nicht verhindern und sah sich zur Aufgabe gezwungen. In einer spannungsgeladenen und hochklassigen Partie übersah Tobias Becker kurz vor der Zeitkontrolle ein gewinnbringendes Springeropfer und gab gegen Peter Seidel nach Figurenverlust auf.
In einer lange Zeit ausgeglichen stehenden Partie setzte Edgar Stauch ausgangs des Mittelspiels Sebastian Dietze mit einem Bauerndurch im Zentrum unter Druck und konnte dank seiner vorgepreschten Bauern die Partie für sich entscheiden.
Ergebnisse: T. Becker - Seidel 0:1, Stauch - Dietze 1:0, Herdin - Koch remis, A. Becker - T. Schwarzmann remis, Rebhan - Brunsch 0:1, Lechleitner - A. Mönius 0:1, Neuberg - H. Schwarzmann 1:0, Lieb - O. Mönius 0:1. es/hn
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