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Karlheinz Bram legt Bezirksvorsitz nieder

Der oberfränkische Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram hat auf der Bezirksausschuss-Sitzung in Rödental seinen Rücktritt zum 31. Dezember 2017 erklärt.
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Thomas Unger (Mitte) wird voraussichtlich zum 1. Januar 2018 oberfränkischer Bezirksvorsitzender des Bayerischen Fußball-Verbandes. Er wird somit Nachfolger von Karlheinz Bram (rechts), der zum Jahresende sein Amt niederlegt. Links BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. Foto: Hartmut Neubauer
Thomas Unger (Mitte) wird voraussichtlich zum 1. Januar 2018 oberfränkischer Bezirksvorsitzender des Bayerischen Fußball-Verbandes. Er wird somit Nachfolger von Karlheinz Bram (rechts), der zum Jahresende sein Amt niederlegt. Links BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. Foto: Hartmut Neubauer
Über 17 Jahre war der gebürtige Marktzeulner fester Bestandteil der BFV-Familie und hat in dieser Zeit den Fußball in Bayern entscheidend mitgeprägt.
Als Nachfolger schlug Bram den bisherigen Vorsitzenden des Bayernliga-Ausschusses, Thomas Unger, zur Berufung durch das Präsidium vor. "Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und hat rein private Gründe. Der bayerische Amateurfußball war ein großer und wichtiger Teil meines Lebens. Aber der Zeitpunkt, aufzuhören und mein Amt in jüngere Hände zu übergeben, fühlt sich einfach richtig an", sagte Bram.
"Ich bedanke mich bei Karlheinz Bram für seine 18-jährige ehrenamtliche Arbeit für den Bayerischen Fußball-Verband. Karlheinz war in seinen zwölf Jahren als Bezirksvorsitzender maßgeblich an der Fortentwicklung der Belange des Bezirkes Oberfranken beteiligt und füllte die zum Beginn seiner Amtszeit noch kritisch betrachtete Drei-Kreis-Lösung in Oberfranken mit Leben. Es ist die richtige Entscheidung, den geordneten Bezirk nun in jüngere Hände zu übergeben und somit zukunftsträchtig aufzustellen", erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.
Bram begann im November 1999 als Jugend-Gruppenspielleiter des Kreises Coburg/Lichtenfels seine Laufbahn beim BFV. Nur acht Monate später wechselte der Marktzeulner auf den Posten des Kreisspielleiters. Dieses Amt bekleidete er bis zum 25. März 2006. An diesem Tag trat Bram die Nachfolge von Karl Fleischer an und zum Bezirksvorsitzenden gewählt.
Im gleichen Jahr schied der Verkaufsleiter im Außendienst aus seinem Beruf aus und widmete sich verstärkt seinem Engagement im Fußball. Bram nahm im oberfränkischen Amateurfußball mit Erfolg zahlreiche Projekte in Angriff. Fußballspiele, Ehrenabende und Fortbildungen im Bezirk: Wie zuvor in seiner Tätigkeit im Vertrieb spulte der Marktzeulner auch als Funktionär ein enormes Pensum ab - und das mit großer Leidenschaft. Regelmäßig war er auf den Sportplätzen der Region anzutreffen und tauschte sich dort mit den Vereinsverantwortlichen an der Fußballbasis aus. 2010 wurde er im Amt des Bezirks-Vorsitzenden bestätigt. Und auch 2014 - im Alter von 72 Jahren - schenkten ihm alle 185 Delegierten Oberfrankens erneut das Vertrauen.
Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt Bram 2009 die Verbandsehrennadel und 2014 die Verbandsehrennadel in Silber des Bayerischen Fußball-Verbandes sowie 2016 die DFB-Verdienstnadel. red
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