Friesen
Fussball-Landesliga Nordost

Friesen gegen Sonnefeld: für 90 Minuten keine Freunde...

Der SV Friesen erwartet am Samstag Mitaufsteiger TSV Sonnefeld. Im Sommer wurde sogar gemeinsam gefeiert, doch jetzt brauchen beide Teams die Punkte.
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Warm anziehen musste sich Friesens Trainer Armin Eck zuletzt in Memmelsdorf. Mit 2:6 verlor sein SV Friesen überraschend hoch. Heute soll diese Schmach vergessen gemacht werden. Gelegenheit dazu haben seine Spieler ab 15 Uhr im Frankenwaldstadion, wenn das Derby gegen Mitaufsteiger TSV Sonnefeld angepfiffen wird. Die Gäste kommen dabei mit mehreren Spielern aus dem Landkreis Kronach, unter anderem werden Bastian Renk und André Zapf bei den Gästen auflaufen. Foto: Archiv
Warm anziehen musste sich Friesens Trainer Armin Eck zuletzt in Memmelsdorf. Mit 2:6 verlor sein SV Friesen überraschend hoch. Heute soll diese Schmach vergessen gemacht werden. Gelegenheit dazu haben seine Spieler ab 15 Uhr im Frankenwaldstadion, wenn das Derby gegen Mitaufsteiger TSV Sonnefeld angepfiffen wird. Die Gäste kommen dabei mit mehreren Spielern aus dem Landkreis Kronach, unter anderem werden Bastian Renk und André Zapf bei den Gästen auflaufen. Foto: Archiv
Was war das für eine Freude. Nach der letzten Saison standen der SV Friesen im Osten und der TSV Sonnefeld im Westen jeweils an der Tabellenspitze ihrer Bezirksligen. Sogar eine gemeinsame Aufstiegsfeier wurde spontan von einigen befreundeten Spielern organisiert.


Gemeinsame Aufstiegsfeier

Doch am Samstag ruht diese Freundschaft - zumindest für 90 oder 93 Minuten. Wenn der TSV Sonnefeld nämlich ab 15 Uhr im Frankenwaldstadion aufkreuzt, geht es um wichtige Landesligapunkte. Davon haben die Sonnefelder derzeit vier mehr auf dem Konto und belegen einen ausgezeichneten 7. Tabellenplatz als Neuling.


Starke Zwischenbilanzen

Auch die Zwischenbilanz des SV Friesen kann sich durchaus sehen lassen: 20 Punkte und Platz 9. Wäre da nicht das auffallend schlechte Torverhältnis von minus 15 Toren und die letztwöchige Pleite beim SV Memmelsdorf. Gleich ein halbes Dutzend Gegentreffer kassierte die phasenweise desolate Hintermannschaft. Die Schuld daran jedoch nur bei den Verteidigern zu suchen, wäre falsch. Bei der 2:6-Niederlage stimmte es von hinten bis vorne nicht, die Einstellung ließ auch zu wünschen übrig. Das soll sich heute im Derby unbedingt ändern. Trainer Armin Eck fordert eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft, die gerade zu Hause schon mehrfach in dieser Serie gezeigt hat, was sie drauf hat.


Von der Kreisklasse in Landesliga

Der Respekt von Bastian Renk ist ihnen jedenfalls gewiss. Der Stockheimer, der wie kein anderer für den Höhenflug der Sonnefelder in den letzten Jahren steht - der langjährige Frohnlacher Regionalliga- und Bayernligaspieler führte den kleinen Klub binnen vier Jahren von der Kreisklasse bis in die Landesliga - ist sich der Schwere der Aufgabe jedenfalls bewusst: "Gegen Friesen haben wir ein richtiges Derby vor uns. Friesen hat eine herbe Niederlage einstecken müssen und wird diese unbedingt vergessen machen wollen. Mit einem Sieg gegen uns wäre dies mehr als wettgemacht. Zudem sehe ich uns mit Sicherheit nicht als Favorit, aber wir haben gute Chancen, etwas Zählbares mitzunehmen."
Renk ist derzeit sehr zufrieden mit seinen Spielern: " Aktuell stehen wir gut in der Abwehr, lassen wenig zu und vorne nutzen wir unsere Chancen wesentlich besser als am Anfang der Saison. Selbstverständlich wird dieses Spiel kein Selbstläufer und da müssen wir mit allem was wir haben dagegen halten."


Bruderduell: Zweimal Civelek

Dazu gehört auch Aykut Civelek, der ältere Bruder des Friesener Neuzugangs Cankut Civelek. Auch dieses Bruderduell hat seinen Reiz.



Aufgebote:


Samstag, 15 Uhr
SV Friesen gegen
TSV Sonnefeld

SV Friesen (Aufgebot): Kirschbauer/Bauer - Baier, Civelek, Daumann, Firnschild, Gehring, Haaf, M. Lindner, Wiebach, Nützel, Rödel, Scholz, Schubert, Sesselmann, Zapf.
Es fehlen: Schütz, Brandt, Altwasser, Roger (alle verletzt).
Trainer: Armin Eck.
TSV Sonnefeld (Aufgebot): Jauch - Jakob, Kunick, Demel, Rödel, Simitci, Steiner, Zapf,
Civelek, Graf, Thyroff, Pawellek, Beland, Renk, Scheler.
Es fehlen: Reinsch, Kappenberger, Friedlein, Leffer, Schneider.
Spielertrainer: Bastian Renk.
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