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Triahtlon

Achtungserfolg für Kronacher Dümlein

Martin Dümlein verlor beim Wechsel nach dem Schwimmen viel Zeit, schnitt bei der EM aber trotzdem gut ab.
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Martin Dümlein, Ausdauersportler des ASC Kronach-Frankenwald, war froh, dass er mit seinem hinteren Scheibenrad auf dem windanfälligen Kurs bei der Triathlon-Europameisterschaft in Düsseldorf starten durfte. Foto: privat
Martin Dümlein, Ausdauersportler des ASC Kronach-Frankenwald, war froh, dass er mit seinem hinteren Scheibenrad auf dem windanfälligen Kurs bei der Triathlon-Europameisterschaft in Düsseldorf starten durfte. Foto: privat
Martin Dümlein vom ASC Kronach-Frankenwald startete bei der Triathlon-Europameisterschaft in Düsseldorf. Sporttechnisch war in Düsseldorf ganz schön was geboten in letzter Zeit: Start der Tour de France und zuvor an gleicher Stelle die Triathlon Europameisterschaften im Medienhafen.

1000 Starter in den verschiedenen Altersklassen aus 16 Nationen waren über die Sprintdistanz - 750 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Fahrradfahen und fünf Kilometer Laufen - am Start. Über 60 000 Zuschauer sahen spannende Rennen über das gesamte Wochenende. Dabei stellte die Altersklasse M50, in der der Kronacher startete, mit 63 gemeldeten Athleten die größte Startgruppe.

Geschwommen wurde im Medienhafen eine 750 Meter lange Runde zwischen Yachthafen und Handelshafen. Gestartet wurde in 16 Wellen auf einem Ponton am Yachthafen, das Ziel befand sich auf der gegenüberliegenden Landzunge, die zugleich als Wechselzone diente.


Nach dem Schwimmen vorn dabei

Kurz vor dem Start gab es einen kurzen, aber heftigen Regenschauer, was die Radstrecke, die über die Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke am Rhein entlang führte, äußerst tückisch machte.

Ebenso machte vielen Athleten der starke Seiten- und Gegenwind auf der Radstrecke zu schaffen. Am Tag vorher wurde noch von der Wettkampfleitung diskutiert, ob es ein Verbot für Scheibenräder auf dem windanfälligen Kurs geben sollte, was dann aber nicht erfolgte. Martin Dümlein kam mit der Spitze aus dem Wasser, verlor allerdings relativ viel Zeit in der 300 Meter langen Wechselzone, da sich sein Neoprenanzug beim Ausziehen verklemmte. Nach guter Rad- und Laufleistung war er mit dem 13. Platz bei der diesjährigen Europameisterschaft in diesem großen Feld äußerst zufrieden.
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