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Gemeinderat

"Mitfahrerbänkla" auch vor dem Rathaus?

Der Gemeinderat gab am Dienstagabend grünes Licht für sogenannte Mitfahrerbänkla.
Angedacht ist, im Rahmen des Projekts "Mitfahrerbänkla" auch vor dem Rathaus einen Stützpunkt einzurichten.Archiv
 
von VERONIKA SCHADECK
Mit der Errichtung von "Mitfahrerbänkla" etabliert der Markt Nordhalben ein eigenes, im Landkreis Kronach, einmaliges Nahverkehrskonzept. Wie Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) erklärte, denkt man dabei an die Aufstellung von Sitzbänken an verschiedenen Stellen innerhalb der Gemeinde, wie beispielsweise am Rathaus, Schwimmbad, Arzt, Friedhof etc. Diese werden als Mitfahrerbänkla gekennzeichnet. Bürger können an diesem Platz entsprechend ein Schild zeigen, zu welchen Ortspunkt sie innerhalb der Gemeinde möchten. Vorbeifahrende Autofahrer können diese dann zum gewünschten Ziel mitnehmen.

Jeder Autofahrer, der seinen Beitrag zum Mitfahrerbänkla leisten möchte, wird gebeten, sich bei der Gemeinde zu melden. Führerschein und Kfz- und Versicherungsschein müssen der Sicherheit wegen registriert werden. Danach bekommen deren Autos entsprechende Aufkleber, die darauf hinweisen, dass sie Personen im Rahmen des Projekts "Mitfahrerbänkla" befördern können. Im Frühjahr 2018 will der Markt damit starten. Bis dahin sollen Aufkleber und Schilder etc erstellt werden. Man will bei diesem Konzept auch versuchen, die bisher nicht bedienten Verbindungen in den Landkreis Hof (Geroldsgrün, Naila, Bad Steben), nach Thüringen (Bad Lobenstein, Wurzbach) sowie Richtung Teuschnitz und Tettau zu aktivieren. Der Gemeinderat sieht deshalb das Konzept als wichtige Ergänzung zum bestehenden ÖPNV und nicht als Konkurrenz.

Die Belebung des Tourismus war ein weiteres Thema. Dabei stellte sich Sandra Heinz vom Tourismusverband Oberes Rodachtal vor. Sie wies darauf hin, dass die Übernachtungen - nicht zuletzt wegen der Situation im Aparthotel in Steinweisen
- zurückgegangen seien. Sie sprach von einem geplanten Treffen mit den Gastronomen kommender. Diese müssten entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Sie sprach von einer wunderschönen Landschaft. "Geschichte ist hier erlebbar".

Die Gastronomen tun sich trotz der schönen Landschaft schwer, sich den Herausforderungen zu stellen. Es sei schwierig, Fachpersonal in der Gastronomie zu finden, so Ralf Ellinger (FW).
Manfred Köstner (CSU) fragte die Tourismusbeauftragte, wie sie denn den Wert der Region in Szene setzen wolle. Darauf antwortete Sandra Heinz, dass sie den Eindruck habe, dass die Einheimischen gar nicht zu schätzen wissen was sie haben.

"Und da fängt es an!"
Bürgermeister Michael Pöhnlein meinte, dass man nur "kleine Bausteine" für eine Steigerung des Tourismus legen könnte, bei größeren Projekten benötige man Unterstützung seitens des Staats.
Grünes Licht gab es für die Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes am Schwimmbad durch Karl Roth. Es sollen 16 Wohnmobilstellplätze geschaffen werden. Das Areal soll mit einer Stromsäule, Wasserhähne und WLAN-Anschluss ausgestattet werden.

Viel Unruhe gab es wegen einer Ruhebank. Unter Punkt "Sonstiges", stellte Hans Blinzler den Antrag, eine Ruheliegebank am Panoramaweg aufzustellen. Das steigere die Attraktion im touristischen Bereich und zudem gebe es 50 Prozent an Fördermittel.
Auch der Frankenwaldverein stünde dem Gedanken positiv gegenüber.
Eine einzige Bank sei zu wenig, so Bernd Daum (FW), der sich für ein Gesamtkonzept aussprach. Die 50 Prozent Eigenanteil der Gemeinde - dies sind rund 1350 Euro - sollte eher für Sitzbänke innerhalb der Gemeinde verwendet werden, so Albert Färber (FW). Letztendlich sprachen sich die Gemeinderäte mit 8:7 Stimmen für die Ruhebank aus.

Bezüglich der Nordwaldhalle regte Hans Blinzler (CSU) an, doch mehr als nur einen Duschraum offen zu lassen. "Die Nordwaldhalle ist eine Sparkasse und für Nordhalben zu groß!", so der Bürgermeister. Er wies darauf hin, dass das Gremium sich demnächst mit dieser Halle werde beschäftigen müssen. Es werde schon derzeit versucht, das vorhandene Defizit zu minimieren. Beispielsweise durch Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang wies Pöhnlein auf darauf hin, dass die Nordwaldhalle vom 3. Bis 5. November zu einem Indoor-Spielplatz umfunktioniert wird.
Er bat auch wegen dem derzeit laufenden Filmdreh die Bevölkerung um Verständnis wegen der Einschränkungen und vorhandener Straßensperrungen. Dass dort derzeit die Filmcrew präsent ist, bezeichnete Pöhnlein als Chance.
Michael Wunder (CSU) appellierte an die Gemeinde, noch vor Allerheiligen das Friedhofstor richten zu lassen. vs
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