Nordhalben
Bürgerversammlung

"Mit ,Nordhalben Village‘ kommen moderne Arbeitsplätze"

Bei der Versammlung der Marktgemeinde Nordhalben blickte Bürgermeister Michael Pöhnlein auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.
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In der "alten" Schule entsteht das "Nordhalben Village": Modernes Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Die Bauarbeiten haben im November begonnen.  privat
In der "alten" Schule entsteht das "Nordhalben Village": Modernes Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Die Bauarbeiten haben im November begonnen. privat
Im Fokus stand und steht unter anderem der Ausbau und der Erhalt der Infrastruktur. "Das Jahr war geprägt von vielen Baustellen in der Marktgemeinde", so der Bürgermeister. "Der Breitbandausbau im Kernort konnte abgeschlossen werden. Im Rahmen des Ausbaus wurden Gehsteige abgesenkt." Pöhnlein bedankte sich bei den ehrenamtlichen Baubegleitern Alfred Hagen und Reinhardt Wolf, die der Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätten und ihre Erfahrungen einbringen konnten.

Nun werden im kommenden Jahr die Außenanlieger mit Breitband versorgt. Ein weiterer Schwerpunkt in den Investitionen war die Nordwaldhalle. Hier konnte man durch das Kommunale Investitionsprogramm (Kip) die Fenster und Nord-Ost-Fassade erneuern und die Heizungspumpen wurden ausgetauscht. Auch habe man im gleichen Zug die Not- und Außenbeleuchtung erneuert. Bürgermeister Pöhnlein bedankte sich ausdrücklich beim Freistaat Bayern für das neue Förderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern". Es ist das erste Programm, so Pöhnlein, welches die Probleme direkt anpacke. Durch dieses Programm könnten Schandflecke beseitigt, aber auch wertvolle Bausubstanz mit Leben erfüllt werden.
Er berichtete von vier Abrissprojekten, welche heuer begänne. Bis 2020 sollen mehrere Leerstandsimmobilien beseitigt werden. Mit "Nordhalben Village" wurde ein Projekt begonnen, um moderne Arbeitsplätze in Nordhalben zu schaffen. Die Kombination aus Wohnen & Arbeiten sei ein ganz neuer Weg und auch für Existenzgründer interessant. Gefördert wird dies durch den Freistaat Bayern und dem Bund (Förderprogramm Landaufschwung). Auch hier haben in der letzten Woche die Arbeiten begonnen. Er bedanke sich hier bei Landrat Klaus Löffler und dem Regionalmanagement für die große Unterstützung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeiten war die Sanierung der Wasserversorgung. So wurde Ortsteil Heinersberg der Hochbehälter saniert. Neue Hydranten wurden im gesamten Ortsgebiet gesetzt, somit auch der Feuerschutz insgesamt verbessert. Auch für die Erweiterung des Regenüberlaufbeckens war im August Baubeginn. Eine große Aufgabe sei es, die Ortschaft fit für die Folgen des Klimawandels zu machen. Hier müsse man neue Wege gehen, um die Folgen von Starkregenereignisse und Hitzeperioden abzumildern.
Bauhofleiter Holger Grundmann konnte von den vielseitigen Aktivitäten des Bauhofs berichten. Es wurden u. a. neue Mülleimer für das gesamte Gemeindegebiet und Hundekotbeutelbehälter angeschafft. Diese würden hervorragend angenommen. Auch wurden durch den Bauhof Kanaldeckel und Schieberkappen usw. eingebaut und erneuert. Bürgermeister Pöhnlein bedankte sich bei Markus Welsch vom Café Kitsch und seinem Team sowie bei der Firma Hertel Hüpfburgenverleih. Mit der Beachparty im Naturbad und dem Indoor-Spielplatz in der Nordwaldhalle habe man alle Erwartungen übertroffen. Die Resonanz sei durchwegs gewesen. Auch im kommenden Jahr würden die Veranstaltungen wieder stattfinden.
Zum Schluss seines Vortrages hob der Bürgermeister das hohe Engagement der Bevölkerung hervor. Nur durch dieses Engagement seien Projekte wie das Künstlerhaus, die Kleiderkammer, der Penselpark, die Verschönerung der Stromkästen, die Sanierung der Leichenhalle auf dem Friedhof, die Pflege der Grünanlagen im Ort, die Sanierung des Allwetterplatzes, eine Jugendveranstaltung, die Kerwa oder der Bau eines Wohnmobilstellplatzes möglich. red
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