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Jubiläum

Mit Hochdruck zum Jubiläumskonzert

Den Chor "GemeinSangkeit" gibt es nun seit 15 Jahren. Das muss gefeiert werden. Ein Work-Shop-Wochenende sorgt für den nötigen Feinschliff.
Ilona Ruf (Zweite von links) probt mit dem weiblichen Teil ihres Chors "GemeinSangkeit" für das Jubiläumskonzert am 15. Oktober.Norbert Neugebauer
 
von NORBERT NEUGEBAUER
Ilona Ruf steht am Pult und hebt den Arm - "tief Luft holen, macht euch frei und dann forte!" Nicht nur beim Work-Shop-Wochenende unter dem Motto "SingFunWork" fordert die 55-jährige Leiterin ihren Chor. Seit einem Jahr steht mindestens eine gemeinsame wöchentliche Probe für das große Jubiläumskonzert zum 15-jährigen Bestehen der Gesangstruppe am Sonntag, 15. Oktober, auf dem Plan. Dazu ruft sie ihre derzeit 29 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 21 und 77 Jahren auch regelmäßig zu Sonderübungsstunden in das katholische Jugendheim.

Seit Mitte August sind die elf instrumentalen Begleiter eingebunden, die sich in der Kirche einspielen. In den letzten Jahren hat sich der Chor unter seiner engagierten Frontfrau beachtlich gesteigert und gastierte mit seinen Programmkonzerten im weiteren Umkreis. Daneben wirkt er auch weiter bei den liturgischen und weltlichen Feierlichkeiten im Ort mit. Längst hat er jedoch sein ursprünglich dem Neuen geistlichen Lied zugewandtes Repertoire erweitert und spannt den Bogen von der Klassik bis zum Pop. Den bislang größten Erfolg verzeichnete das Ensemble mit der "Irischen Messe", die mit viel erfreulicher Resonanz bisher elfmal aufgeführt wurde.

Für das nun anstehende Jubiläum hat sich die "GemeinSangkeit", bei der auch seit Jahren Mitglieder aus den umliegenden Ortschaften und Gastakteure mitwirken, noch mehr vorgenommen. Beim Jubiläumskonzert wollen die Akteure ihre Zuhörer mit auf eine genreübergreifende "Reise auf dem Regenbogen des Lebens" nehmen. "Das Programm spiegelt unser ganzes Spektrum an verschiedenen Stilrichtungen wieder. Es sind sehr anspruchsvolle Stücke dabei."

Und Ruf zeigt sich auch durchaus experimentierfreudig. So wird beispielsweise der Text aus dem 42. Psalm gleich zweimal erklingen. Was allerdings nur Kenner merken werden. Bei Mendelssohn Bartholdy wird er in Deutsch, bei Palestrina in Latein gesungen. "Ein Text, zwei Komponisten, zwei Epochen - was macht die Musik mit uns?" Diese Frage könnte auch der rote Faden durch das Konzert sein. Musik erleben, das ist der Anspruch, den der Chor dabei vermitteln will. Der Regenbogen ist dabei das Symbol für die Brücke zwischen Mensch und Gott. Seine Farben vermitteln die liturgischen und profanen Aspekte der musikalischen Reise. Um die Intension zu verstärken, wird das Geschehen wieder multimedial mit Beleuchtungseffekten, Bildprojektionen und Texten aufbereitet.

Diesen Part hat die Leiterin nun ihren jüngeren Mitstreitern überlassen und damit einen Teil der Verantwortung der "next Generation" übergeben. Für die Arrangements und die musikalische Leitung ist Konzertmeister Michael Wolf seit Jahren die tragende Säule. Die heiße Phase hat für Ilona Ruf und ihre "GemeinSangkeit" längst begonnen. Das Jubiläumskonzert soll der Höhepunkt des bisherigen Schaffens in der 15-jährigen Chorgeschichte werden und damit die "Reise auf dem Regenbogen" in die Zukunft fortführen. nn
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