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Tradition

Meiler braucht viel Handarbeit

Der Frankenwaldverein baut im Thiemitztal einen Kohlenmeiler auf.  Entfacht wird das Feuer am 1. September.
Kurt Liebald benötigt die Holzleiter, um die letzten Scheite auf den Meiler zu legen. Er wird dabei von Bruno Krinke aus Wallenfels und Berthold Schmidt aus Sorg unterstützt (von rechts). Foto: privat
 
Die Köhlerei im Thiemitztal hat jahrhundertelange Tradition. Diese gilt es aufrechtzuerhalten und an kommende Generationen weiterzugeben. Bereits zum zweiten Mal in diesem Sommer treffen die Köhlerfreunde im Frankenwaldverein an der Kohlstatt im Thiemitztal die Vorbereitungen für den nächsten Kohlenmeiler, der am Freitag, 1. September, pünktlich um 16 Uhr entfacht werden soll.


Rund zehn aktive Köhler

Bevor es aber so weit ist, muss viel Handarbeit geleistet werden. Als erfahrener Koordinator schart Kurt Liebald aus Lippertsgrün seine Kollegen der Köhlerfreunde um sich. Mehr als 20 Mitglieder, davon etwa die Hälfte als aktive Köhler, zählt die Gruppe. Schon im Frühjahr wurden 20 Ster Buchenholz aus dem Frankenwald getrocknet und in Meterscheiten bereitgelegt. An der Stelle des letzten Meilers setzten die Köhler den Quandel, einen etwa zehn Zentimeter starken Fichtenstamm, um den herum die Buchenscheite aufgerichtet wurden.
Lücken zwischen den Scheiten füllten die Helfer mit kleinen Holzstücken aus, so dass kaum Zwischenräume freiblieben. Mit Fichtenästen, der sogenannten Rauhdecke, erhielt das Rohholz eine Schutzhülle, die nochmals mit einem Gemisch aus Asche des letzten Meilers und Erde abgedeckt wurde. Der Fachmann spricht hier von der Lösch, die den Meiler rundum luftdicht verschließt.
Der aktuell geschichtete Meiler ist gut drei Meter hoch und wartet nun darauf, in aller Ruhe in der ersten Septemberwoche abbrennen zu dürfen. Dann gibt es wieder die original im Thiemitztal erzeugte Holzkohle, auf die viele Grillfans im Frankenwald und darüber hinaus schwören. red
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