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Gesundheit

Letzte Hoffnung: Cannabis

Seit zehn Monaten sind Cannabis-Blüten auf Rezept in Apotheken erhältlich - und deutschlandweit gefragt. Doch wie sieht es im Kreis Kronach aus?
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Für viele Menschen mit starken Schmerzen oder Übelkeit hat sich Cannabis als ein gutes Medikament erwiesen. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
Für viele Menschen mit starken Schmerzen oder Übelkeit hat sich Cannabis als ein gutes Medikament erwiesen. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
Seit dem 10. März 2017 müssen keine Sonderanträge mehr ausgefüllt werden, um in den Apotheken neben den bereits zugelassenen Fertigarzneimitteln auf Cannabis-Basis nun sogar getrocknete Cannabisblüten oder auch -extrakte kaufen zu könne. Vorausgesetzt freilich, das entsprechende Rezept liegt vor. Die Kosten übernehmen in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen.

Möglich machte das der Bundestag Anfang des vergangenen Jahres, als er einstimmig beschloss, schwerkranken Patienten den Zugang zu Cannabis zu erleichtern. Seitdem scheint die Nachfrage deutschlandweit groß zu sein. Denn eine Umfrage der "Rheinischen Post" unter den größten Krankenkassen ergab nun, dass in den ersten zehn Monaten des Gesetzes mehr als 13.000 Versicherte einen Antrag für Cannabis auf Rezept gestellt haben. Vor der Zulassung von Cannabis als Medikament waren lediglich rund 1000 Menschen in der Bundesrepublik im Besitz einer Ausnahmegenehmigung für den Konsum.

Wie die Situation im Kreis Kronach aussieht, erzählen eine Okologin und zwei Apotheker hier in unserem Premiumbereich.
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