Kronach
Konzert

Gänsehautmomente am Kronacher Frankenwald-Gymnasium

Die Schüler des Frankenwald-Gymnasiums nahmen die Zuschauer des Sommerkonzerts auf eine musikalische Weltreise mit.
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Erst zu Beginn des Schuljahres hatte sich das Gitarren-Ensemble zusammengefunden. Gesangliche Verstärkung erhielt dieses von Lara Tönnesmann, die mit "Halleluja" und "No roots" bezauberte. Foto: Heike Schülein
Erst zu Beginn des Schuljahres hatte sich das Gitarren-Ensemble zusammengefunden. Gesangliche Verstärkung erhielt dieses von Lara Tönnesmann, die mit "Halleluja" und "No roots" bezauberte. Foto: Heike Schülein
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Mit einem wunderbaren Höhepunkt endete das Sommerkonzert des Frankenwaldgymnasiums: 171 junge Künstler sangen auf der Bühne das Abschlussstück "Sing, sing, sing" und waren ihrem Publikum ganz nah. Doch nicht nur dieser krönende Abschluss hatte es in sich: Einen ganzen Abend lang war es ein großer Genuss, den Solisten, Ensembles, Chören und Orchestern beim exzellent zusammengestellten Programm zuhören zu dürfen.


Ein Programm voller Emotionen


Es war ein Konzert voller Emotionen mit vielen wunderschönen Momenten und herrlichen Melodien. Immer wieder ging es in den Stücken um unterschiedliche Länder und Urlaubsfeeling. "Unsere Lehrer sind wohl alle ein wenig urlaubsreif", scherzte Nicholas Gentzsch, der mit Eva Müller durch den Abend führte.

Der stimmungsvolle Auftakt oblag dem Kleinen Orchester sowie dem Unterstufenchor. Das Kleine Orchester präsentierte ein mitreißendes Hit-Medley aus dem Tarzan-Film. "Oye como va" aus Lateinamerika, "Vem kan segla" aus Skandinavien, "Die Gedanken sind frei" aus Schlesien sowie "Sanna, sannanina" aus Südafrika - der Unterstufenchor ging mit einem begeisterten Publikum auf eine musikalische Weltreise.


Junge Saiten-Virtuosen


Anschließend spielten sich die Instrumentalsolisten durch anspruchsvolle Musikwerke. Das Gitarren-Ensemble begeisterte bei seinem ersten "großen" Auftritt mit dem Leonard-Cohen-Klassiker "Halleluja" sowie "No roots". Kaum zu glauben, dass sich die jungen Saiten-Virtuosen erst zu Beginn des Schuljahres zusammengefunden hatten.

Gesanglich sehr gefühlvoll interpretierte Lara Tönnesmann die Stücke, die sich mit ihrer glasklaren Stimme in die Herzen des Publikums sang und für Gänsehautmomente sorgte.

Sehr leidenschaftlich intonierte das Percussion-Ensemble eine moderne Version des lateinamerikanischen Trommeltanzes "Candombe en mi". Urlaubsfeeling verbreitete auch die Chorklasse mit sehr harmonisch dargebotenen Auszügen aus dem Minimusical "Urlaubszeit", während die 15 Tanzpaare der Rock-'n'-Roll-Gruppe zum Elvis-Klassiker "Jailhouse Rock" einen tollen Tanz aufs Parkett legten.


Mitreißende Filmmelodien


Stolze 40 Mitglieder zählt das Projektorchester, dem auch Ehemalige angehören. Mit mitreißenden Filmmelodien aus "Fluch der Karibik" wandelten diese auf den Spuren von Jack Sparrow & Co - was für eine Klangfülle!
Eine große Freude war es, dem Mittel- und Oberstufenchor bei "I have a dream", "A world of peace and harmony" sowie dem Robbie-Williams-Welthit "Angels" zuzuhören. Strotzend vor jugendlicher Spielfreude brachte die Big Band mit "Autumn leaves", "Copacabana" und den Beatles-Hit "Lady Madonna" den Kreiskulturraum endgültig zum Beben.

Ein Höhepunkt des Abends war dabei der Gastauftritt von Christin Neder-Brown, die mit reichlich Power in der Stimme "Everything" von Michael Bublé erklingen ließ. Und am Ende wurde es richtig eng auf der Bühne.


Lob vom künftigen Schulleiter


Veranstaltet wurde das Sommerkonzert erneut von der Fachschaft Musik des Gymnasiums. Sehr stolz auf alle Akteure zeigte sich Harald Weichert, ab 1. August Schulleiter am FWG.

Mit Blumen und Geschenken bedachen die Mitwirkenden die Leiter der jeweiligen Gruppen: Grit Pehle (Gitarren-Ensemble), Ralf Probst (Percussion-Ensemble), Christiane Stömer-Rauh (Chorklasse, Mittel- und Oberstufenchor) und Silke Woletz-Bauer (Rock-´n´-Roll-Gruppe).

Besonderer Dank galt Stefanie Bär (Unterstufenchor, Orchester und Big Band), die die Schule zum Schuljahresende verlässt. Sichtlich gerührte dankte sie der Schulleitung, allen Kollegen und insbesondere ihren Schülern für "viereinhalb sehr erfüllte Jahre".
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