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Freie Wähler wollen leistungsfähigen Ausbau der B 173

Die Kandidaten der Freien Wähler äußern sich zum Ausbau der B 173 südlich von Kronach. Dabei gibt es keine konkrete Festlegung.
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Der Ausbau der B 173 zwischen Küps und Lichtenfels ist bei den Freien Wählern nach wie vor ein Thema.Archiv/Meißner
Der Ausbau der B 173 zwischen Küps und Lichtenfels ist bei den Freien Wählern nach wie vor ein Thema.Archiv/Meißner
In der Stimmkreisversammlung sprachen sich die beiden Direktkandidaten der Freien Wähler für den Land- und Bezirkstag, Michael Zwingmann und Klaus Kasper, für einen "leistungsfähigen Ausbau der B 173" aus. Dieser sei notwendig, nicht zuletzt wegen der starken Wirtschaft. Wie dieser allerdings aus ihrer Sicht aussehen soll, ob drei- oder vierspurig, dazu äußerten sie sich nicht konkret. Während die Freien Wähler im Kreis Kronach in der Vergangenheit für einen vierspurigen Ausbau der B 173 plädiert haben, gab es von den Parteikollegen aus dem Kreis Lichtenfels immer wieder Stimmen, die einen dreispurigen Ausbau in Form einer 2+1-Lösung forderten.

Bei der Frage, ob denn nun die Unstimmigkeiten bei den Freien Wählern in Kronach und Lichtenfels bezüglich des Ausbaus der B 173 ausgeräumt seien, wollten Zwingmann und Kasper von unterschiedlichen Meinungen nichts wissen. Beide Direktkandidaten stimmten vielmehr darin überein: "Der sehr schwache Versuch der CSU, einen Keil zwischen die Freien Wähler in Kronach und Lichtenfels zu treiben, ist nicht gelungen."

Was den Ausbau der B 173 betrifft, so sind die Freien Wähler für eine "vollständige Gesamtlösung", so Michael Zwingmann. Bezüglich des Ausbaus gebe es derzeit noch keine durchgängigen Planungen und Konzepte, die aktuell umsetzbar seien, ergänzte Klaus Kasper. Es gebe noch keine abschließenden Lösungen für Hochstadt und Küps. Das seien die Tatsachen - und da bringe es auch nichts, wenn bei einer Kreistagssitzung dem Leiter des Staatlichen Bauamtes seitens der CSU vorgeworfen werde, dass er eine schlechte Stimmung verbreite.

Die Freien Wähler, so Georg Deuerling, hielten nichts von losen Versprechungen wie beispielsweise im Jahre 2016 in Hochstadt passiert, als es von Seiten der CSU hieß, dass "im nächsten Jahr die Bagger rollen". Und: "Bisher rollten diese nicht", so Deuerling.
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