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Feuerwehr

Wehr feiert vierfach

In Tschirn hatte die Wehr am Wochenende gleich mehrere Anlässe, die gefeiert wurden: Der Anbau des Feuerwehrgerätehauses, das neue Löschfahrzeug, 25 Jahre Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehrfest.
Der erste Kinderfeuerwehrtag im Landkreis fand am Wochenende in Tschirn statt.  Fotos: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
Die Feuerwehr ist in Tschirn eine feste Institution - das stellte sie am Wochenende beim Feuerwehrfest mit vier unterschiedlichen "Anlässen" unter Beweis. Die Einweihung des Feuerwehrgerätehausanbaues, die Segnung des neuen Löschfahrzeugs, das 25- jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr und der erste Kinderfeuerwehrtag zogen zahlreiche Besucher aus dem Landkreis in die kleine Gemeinde.

Erste Kinderfeuerwehr im Kreis

"Unsere Mitglieder tragen dazu bei, dass der Stellenwert der Feuerwehr in der Gesellschaft an erster Stelle steht", sagte Vorsitzender Günter Böhnlein bei der Ehrung verdienter Vereinsmitglieder. Er erinnerte an die beengten Verhältnisse im Feuerwehrgerätehaus und die Planung für eine Erweiterung. Jetzt nach Abschluss der Um- und Erweiterungsarbeiten könne man mit Stolz die Verbesserungen präsentieren und feiern.
Am Samstag kamen 71 Kinder mit 32 Betreuern aus zehn Kinderwehren nach Tschirn, um dem ersten Kinderfeuerwehrtag im Landkreis beizuwohnen. Tschirn war die Gemeinde mit der ersten Kinderfeuerwehr im Landkreis, deshalb richtete man unter der Leitung von Kreisbrandmeister Markus Wachter auch den ersten Kinderfeuerwehrtag dort aus.

"Alle guten Dinge sind drei, in diesem Falle vier", meinte Pfarrer Joachim Lindner. Im Anschluss an den Festgottesdienst segnete der Pfarrer das neue Feuerwehrauto und weihte das Feuerwehrhaus ein.
Bürgermeister Peter Klinger bezeichnete die getätigten Anschaffungen als notwendige Investition. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger sprach von einer runden Sache. Die Jugendfeuerwehr Tschirn sei sehr engagiert und habe immer wieder aktive Leute an die Wehr übergeben. Ähnliches erhoffe man sich von den Kinderfeuerwehren.

"Das Wesentliche, basiert auf ehrenamtlicher Arbeit", meinte Kommandant Harald Schnappauf. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass die Helfer Urlaub einbringen, um am Feuerwehrhausbau mitzuwirken, bedankte er sich bei ihnen.






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