Kirchweih

Vier Tage lang in Kehlbach gefeiert

Bei der Kehlbacher "Kirba" trieb das schlechte Wetter die "Zechmala" einmal mehr in die Kulturhalle.
Die Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel und Zechvorstand Michael Wich beim Plantanz Foto: Werner Vetter
 
Obwohl sich das spätsommerliche Wetter "pünktlich" zum Beginn der "Kirba" in Kehlbach verabschiedet hatte, machte dies der Stimmung an allen Festtagen keinen Abbruch. Drei Zechpaare und sage und schreibe zehn Kellner feierten vier Tage lang.
Nach dem Schlachtschüsselessen am Freitag im Sportheim folgten am Samstagvormittag die "Kirba-Ständerla" mit dem Musikverein Kehlbach. Zecher und Musikanten zogen von Haus zu Haus. Für den einen oder anderen "eine äußert anstrengende Angelegenheit". Am Samstagnachmittag trafen sich die Kirba-Besucher am Sportheim und konnten den 7:1-Sieg der Spielgemeinschaft Kehlbach-Steinbach-Hirschfeld gegen Knellendorf II feiern. Beim Kirchweihtanz am Samstagabend in der vollen Kulturhalle trafen sich zahlreiche Kirchweihgesellschaften aus dem nördlichen Landkreis. Mit der Kapelle M & M ging so richtig die Post ab.
Am Sonntag stand nach der Kirchenparade bei Dauerregen natürlich der feierliche Festgottesdienst in der Marienkirche mit einem waschechten "Bischoff". Pfarrer Fritz Bischoff i. R. aus Kronach wünschte denn auch den Burschen und Mädchen viel Spaß bei ihrer "Kirba". Die Abholung der "Zechmala" in ihren Kehlbacher Trachten fiel dem schlechten Wetter zum Opfer. Und so musste schon zum vierten Mal in Folge der Plantanz in der Kulturhalle stattfinden. Dabei waren vor allen die drei Zechmala gefordert, möglichst viele Herren zum Tanzen aufzufordern.


Scheck von der Gemeinde

In der "Kirbes-Red", vorgetragen von Johannes Kehrer, kam so manche interessante Anekdote und Schandtat aus dem vergangenen Jahr zur Sprache. Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel dankte den Zechern für den Erhalt der Tradition und brachte einen Scheck der Gemeinde mit. Am Abend konnte mit Ali & Querchl wieder getanzt werden. Im Sportheim und im Gasthaus Ruß begann der Montag mit Frühschoppen. Am Nachmittag stand ein Geschicklichkeitsturnier auf dem Programm bei dem (nicht nur) kein Auge trocken blieb. Sieger wurden die "Aslax". wvk

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