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Region  // Kronach

Landfrauentag

Verantwortungsbereite Frauen

Die mittelfränkische Bezirksbäuerin Chrstine Reitelshöfer würdigte die Bedeutung der Landfrauen für die Familie, den Betrieb und die Gesellschaft.
Statt Grußworte gab es Fragen. Im Bild (von links) Kreisbäuerin Rosa Zehnter, Landrat Klaus Löffler, Christine Seemüller-Kohles, stellvertretende Kreisbäuerin Marina Herr, Dritter Bürgermeister Markus Wich und Kreisobmann Erwin Schwarz. Foto: Veronika Schadeck
 
von VERONIKA SCHADECK
Unter dem Motto "Landfrauen tragen Verantwortung" fand am Mittwochnachmittag der Landfrauentag statt. Im vollbesetzten Schützenhaus gab es viel Lob für die Landfrauen. Eingeladen hatte der Bayerische Bauernverband, Landkreis Kronach mit der Kreisbäuerin Rosa Zehnter und deren Stellvertreterin Marina Herr.

"Ohne Landfrauen wäre der Landkreis um ein vieles ärmer!" brachte es Landrat Klaus Löffler auf den Punkt. Und in der Tat. Was die Landfrauen leisten, wurde an den Ausführungen der Bezirksbäuerin von Mittelfranken, Christine Reitelshöfer, deutlich. Sie vertrat spontan die erkrankte Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler.

Die Landfrauen würden nicht nur Verantwortung für ihre Familie übernehmen, sondern sie nähmen auch zunehmend Aufgaben in Bereichen der Direktvermarktung, Buchführung, Urlaub auf dem Bauernhof etc. wahr. Darüber hinaus engagierten sich viele Landfrauen in der Kirche, bei Vereinen und Verbänden, sagte Reitelshöfer.
Den Begriff "Verantwortung übernehmen" erklärte sie auf vielfältige Weise. Dazu gehöre die Achtung vor sich selbst, der Einklang von Körper und Geist. Jede Landfrau, die Verantwortung übernehme, sollte Pausen einlegen, sich ein paar Tage Urlaub gönnen. Verantwortung heiße auch, den "christlichen Werten" folgen.

Die mittelfränkische Bezirksbäuerin wies darauf hin, dass "Verantwortung übernehmen" Freude, Spaß und eine Bereicherung für das Leben sein könne. Es könne aber auch mit Bürden verbunden sein, beispielsweise wenn man eine Veranstaltung im Verein organisiere und diese kaum Resonanz finde.


Tief verwurzelt

Reitelshöfer betonte zudem, dass den Landfrauen ihre Heimat sehr wichtig sei. Sie seien tief verwurzelt und tragen zur Attraktivität ihrer Dörfer bei. Zudem würden sie sich auch in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Weiterhin seien die Landfrauen Experten, was die Lebensmittelherstellung betreffe.

In ihrer Rede forderte sie die Politik auf, die Landwirtschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor anzuerkennen. Sie forderte zudem eine einheitliche Regelung, was die Begriffe "vegetativ" und "vegan" bedeutet.

Landrat Klaus Löffler appellierte an alle Bürger, ihren Landkreis mitzugestalten. Er sprach von einem Schulterschluss zwischen Landkreis, Kommunen und Landwirtschaft und von einem gemeinsamen Generieren von Zukunftsperspektiven.

Christine Seemüller-Kohles vom Amt für Landwirtschaft und Ernährung bedankte sich bei den Landfrauen, die bereit sind, bei Vorträgen ihr Wissen über die Lebensmittelherstellung weiterzugeben. Sie ging auf "Kinder auf dem Bauernhof" ein. In diesem Zusammenhang wünschte sie sich, dass dieses Projekt von der Grund- auf die Sekundarstufe ausgeweitet wird. Dadurch würden die Jugendlichen mehr an die Landwirtschaft und die dort produzierten Projekte herangeführt. "Sie sollen sehen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden".

Der Dritte Bürgermeister Markus Wich (CSU) freute sich, dass in seiner Heimatgemeinde Knellendorf eine Landfrauengruppe gegründet wurde.

"Wir sind ein wunderbares Team", beschrieb der Kreisobmann Erwin Schwarz die Zusammenarbeit mit den Landfrauen. "Bei denen gibt es nichts auszusetzen!". Er gehe davon aus, dass sich auch nach den Neuwahlen auf Kreisebene - diese finden im Februar 2017 - nichts ändern werde.

Musikalisch umrahmt wurde der Landfrauentag von Karlheinz Heidrich. Weiterhin erfreuten die Kleine Tanzgarde des ATSV Kronach und die Damen der BBV-Kreisvorstandschaft Kronach die Landfrauen.
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