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Rezept

Rezept: Russischer Apfelkuchen

Jeden Tag überrascht infranken.de seine Leser im Adventskalender mit einem Rezept: Den Anfang macht ein Kuchen, der auch Anfängern gelingen dürfte.
Es müssen nicht unbedingt Äpfel sein: Alternativ können auch Aprikosen, Pfirsiche oder Sauerkirschen unter den Teig gehoben werden. Foto: Reinhild Heuer
 
von MARIAN HAMACHER
Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb Lebkuchen, Dominosteine und anderes Weihnachtsgebäck schon in den Supermarkt-Regalen zu finden ist, während im Freibad noch nach einer dankbaren Abkühlung gesucht wird? Ich mich auch. Jahrelang.

Nun bringt es der Beruf als Journalist glücklicherweise mit sich, solche Fragen einfach mal stellen zu können - hab' ich dann bei erstbester Gelegenheit auch gemacht. Antwort: Weil sie gekauft werden. "Die meisten Lebkuchen verkaufen wir von Oktober bis Mitte November", erklärte mir bei einer Recherche einmal der Leiter eines Supermarkts. "Im Dezember sind die dagegen gar nicht mehr so gefragt." Weshalb? "Ich vermute, dass die meisten dann viel lieber selbst backen."

Das leuchtete mir irgendwie ein. Schon seit meiner Kindheit gab mir das Öffnen der ersten Adventskalendertür das innerliche Startsignal, die elterliche Küche mit allerlei Zutaten zu verunstalten. Weshalb nur Plätzchen ausstechen dürfen, wenn abwiegen, zusammenmischen und kneten noch viel mehr Spaß machen? Getoppt einzig und allein von der Aussicht, das Fabrizierte auch gleich wieder verputzen zu dürfen.


Die Küche als Lieblingsort

Nun bin ich familiär eventuell etwas vorgeschädigt. Während die eine Großmutter allweihnachtlich zu kulinarischer Hochform aufläuft und Rezepte, die schon Jahrzehnte in Familienbesitz sind, zu den schmackhaftesten Plätzchen und Kuchen umsetzt, veröffentlichte die andere gleich mehrere Koch- und Backbücher. Da sich im Stammbaum zudem noch zahlreiche Hauswirtschafter und Ernährungsberater tummeln, war die Chance auch bei mir recht hoch, dass sich die Küche zu einem Lieblingsort entwickelt.

Zwar sollte man nie von sich auf andere schließen - mach' ich aber trotzdem und nehme einfach mal an, dass es vielen infranken.de-Lesern nicht anders geht. Doch in unserem Adventskalender möchten wir nicht nur all jene jeden Tag mit einem neuen Rezept überraschen. Denn vielleicht findet sich auch der ein oder andere Back-Muffel, der doch einen Versuch und sich dadurch in die Küche wagt.

Anbieten würde sich da doch gleich das erste Rezept: Der "Russische Apfelkuchen". Mein absoluter Lieblingskuchen. Aus zwei Gründen. Es war der erste, den ich ohne mütterliche Hilfe auf den Weihnachtstisch brachte. Und: Sofern nicht Zucker mit Salz verwechselt werden, kann nichts schief gehen - wie ich Jahre später feststellte.


Angenehmer Nebeneffekt

Butter und Zucker zuerst schaumig rühren? Klar, sinnvoll wäre es. Habe ich als kleiner Knirps nur nicht gewusst. Obwohl ich alle Zutaten gleichzeitig miteinander vermengte, stand als Ergebnis immer noch einer der saftigsten Kuchen auf dem Tisch. Man muss nur einem Drang widerstehen: ihn sofort zu essen. Je länger er im Kühlschrank steht, je länger die Äpfel Zeit haben, durchzuziehen, desto leckerer wird er. Der angenehme Nebeneffekt: Wird der Heiligabend aufgrund der ganzen Vorbereitungen mehr stressig als besinnlich, einfach drei Tage zuvor den "Russischen Apfelkuchen" in Angriff nehmen. Es lohnt sich.

Ihr Lieblingsrezept?

Falls Sie anderen FT-Lesern ebenfalls einen kleinen Einblick in Ihr Lieblingsrezept gewähren möchten, schicken Sie es uns zusammen mit einem Foto doch an redaktion.kronach@infranken.de

Gerne in Verbindung mit einer kurzen Erklärung, weshalb dieses Rezept für Sie einfach zu Weihnachten dazugehört.

1. Rezept: Russischer Apfelkuchen

Zutaten

200g Butter
200g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
3 Eier
1 TL Zimt
2 TL Kakao
1 Tafel ger. Blockschokolade
300g Mehl
1/2 Päck. Backpulver
500g Äpfel

Zubereitung

1. Butter und Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen.

2. Mehl mit dem Backpulver vermischen und zusammen mit den übrigen Zutaten (außer den Äpfeln) zu einem Rührteig verarbeiten.

3. Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden und unter den Rührteig heben.

4. Den Teig in eine vorbereitete Springform füllen. Bei 190 Grad (Umluft 170) ca. 45 bis 50 Minuten backen.

5. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Sahnetropfen verzieren, Puderzucker bestäuben oder Zuckerguss überziehen.

zum Thema "Rezepte für Weihnachten"

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