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Projekt

Tschirner freuen sich über Gemeinschaftshaus

In Tschirn wurde gestern, nachdem die kirchliche Segnung bereits in Zuge eines "Tags der offenen Tür" stattgefunden hatte, die offizielle Fertigstellung des Gemeinschaftshauses gefeiert.
Das sanierte Gemeinschaftshaus in Tschirn.  Foto:  Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
Nur gut gelaunte Menschen, vorwiegend aus den örtlichen Vereinen und der Kirche, waren zugegen, als Kirchenrat Wolfgang Stark die Eckpunkte des in den vergangenen Jahren sanierten Gemeinschaftshauses nannte.

Erste Überlegungen, was aus dem vor dem Verfall stehenden ehemaligen Schul- und Kindergartengebäude werden könnte, gab es bereits im Jahr 2008. Das denkmalgeschützte Gebäude wies zu diesem Zeitpunkt ein kaputtes Dach und defekte Fenster auf. "Als Pfarrzentrum war das Gebäude viel zu groß", bilanzierte Stark. Zusammen mit dem damaligen Pfarrer Peter Barthelme habe man Gespräche mit der Gemeinde und den Vereinen geführt. Als nach unzähligen Gesprächen auch die Finanzierung gesichert war, konnte im Jahr 2009 mit den Planungen begonnen werden. Der beauftragte Architekt Kersten Schöttner fertigte mit seinem Team ein Gesamtkonzept an. Dieses sah auch eine Beheizung der Kirche, des alten Pfarr- und Jugendheims mit einer neu errichteten Holzhackschnitzelheizung vor. Die Kosten wurden mit knapp über einer Million Euro veranschlagt. "Wir können uns jetzt nach über zweieinhalb Jahren Bauzeit, vorausgegangen war ein Jahr Planung, über ein gelungenes Bauwerk freuen", sagte Stark. Erfreut stellte er fest, dass zwischenzeitlich auch das alte Jugendheim an einen Privatmann veräußert werden konnte und man somit das Konzept der Erzdiözese voll erfüllt habe. Der Kirchenrat dankte allen am Bau beteiligten Firmen, wobei er auch einzelne Probleme nicht verschwieg.

Als großen Tag für die gesamte Gemeinde bezeichnete Bürgermeister Peter Klinger (CSU) die Fertigstellung. "Mit dieser Maßnahme setzt man der Dorferneuerung die Krone auf", so der Bürgermeister. Er sprach von einen Ensemble, das dieses geschichtsträchtige Gebäude zusammen mit Kirche und Umfeld biete.

Kostenrahmen wurde eingehalten

Architekt Kersten Schöttner ging auf die einzelnen Schritte ein. Vor allem durch die Insolvenz von zwei Firmen während der Maßnahme habe sich alles etwas nach hinten verschoben, sagte er. Erfreut stellte er jedoch fest, dass trotz gefüllter Auftragsbücher der Firmen der Kostenrahmen eingehalten wurde.

"In den vergangenen zwölf Jahren ist vor allem im öffentlichen Bereich von Tschirn vieles geschehen", sagte Wolfgang Kiesling vom Amt für ländliche Entwicklung. Neben der Dorferneuerung fördere das Amt für ländliche Entwicklung auch Bauwerke zur Stärkung der Dorfgemeinschaft. Sein Dank galt der Kirchengemeinde vor Ort, die auf Grund ihres großartigen Engagements mit dem Höchstfördersatz von 96 000 Euro bedient wurde.
Peter Ebertsch von der Sparkasse wünschte der intakten Dorfgemeinschaft dieses Haus stets mit Leben zu erfüllen. Günter Böhnlein blickte in die Chronik des im Jahr 1876 errichteten Gebäudes. "Rund 80 Jahre als Schule und 40 Jahre als Kindergarten habe das Gebäude stets eine bildende Funktion eingenommen, sagte Böhnlein. Im Namen der örtlichen Vereine überreichte er 500 Euro für das Gemeinschaftshaus.


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