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Gemeinderat

Tschirn setzt auf LED-Lampen

Das Bayernwerk informierte über die neue Technik und die Räte gaben für die Hauptstraße grünes Licht.
Das Bayernwerk stellte die neuen LED-Lampen dem Gemeinderat vor.  Foto: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
In der Hauptstraße in Tschirn wird es ab dem kommenden Jahr heller. Im Zuge der Baumaßnahme in der Nordhalbener und Teuschnitzer Straße wird die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Dies beschloss man in der jüngsten Gemeinderatssitzung, nachdem man einen Ortstermin voran geschalten hat.
Edgar Müller von Bayernwerk informierte dann auch über die neue Technik, welche den Kinderschuhen entwachsen sei. "Es gibt mittlerweile marktfähige LED-Lampen mit langer Lebensdauer und geringer Störanfälligkeit", meinte er. Das konzentriert nach unten gerichtete Licht, lasse die Straße heller erscheinen als die bisherigen Leuchtstoffröhren. Dabei könne man auch große Mengen an Strom einsparen. Christian Alber (AfT) forderte neben den sieben Lampen im dortigen Bereich ein Gesamtkonzept für die gesamte Gemeinde.
Geschäftsleiter Thomas Weber informierte über das neue Umsatzsteuerrecht. Demnach wird die Umsatzsteuerpflicht für die Kommunen erweitert. Künftig wird jede wirtschaftliche Tätigkeit der Gemeinde steuerpflichtig. In den kommenden vier Jahren gibt es eine Übergangsfrist, die im Interesse der Bürger genutzt werden soll. Gemeinderat Günter Böhnlein (CSU) meinte, dass aufgrund des Bevölkerungsrückgangs die Gebühren demnächst erhöht werden müssten. Eine weitere Steuerbelastung sollte deshalb so lange wie möglich vermieten werden.


Masterplan

Die Gemeinde wird einen Masterplan aus den Fördermitteln für Breitbandförderung erstellen lassen. Damit können bei künftigen Baumaßnahmen Glasfaserverkabelungen beziehungsweise Leerrohre bis in die einzelnen Häuser vorgesehen werden.
Bürgermeister Peter Klinger (CSU) informierte, dass am Berliner Ring, sofern es die Witterung zulasse, in der nächste Woche asphaltiert werde. Kritik übte Gemeinderat Christian Alber wegen "fehlender Leerrohre" in diesem Bereich. Er bezeichnete es als Wahnsinn, wenn eine neue Asphaltschicht aufgezogen werde und die Telefonkabel als Freileitungen darüber liegen. Zweiter Bürgermeister Michael Hader (AfT) beanstandete die Vorgehensweise im Park. Er bezeichnete es als Lächerlichkeit, dass man jetzt mit Beginn der schlechten Wetterperiode mit dem Aufbringen des Humus beginne.
Nach der Sanierung beim Geh- und Radweg zum Sportplatz hat sich die bauausführende Firma auf den schlechten Untergrund berufen und war zur geforderten Nacharbeit nicht bereit. Man hat deshalb mit dem Bauhof die "Wellen" nochmals händisch nachgearbeitet und gewalzt, um eine Verbesserung zu erreichen, informierte Bürgermeister Peter Klinger.


Bürgerversammlung


Die Bürgerversammlung der Gemeinde Tschirn findet am 2. Dezember im Gasthaus Köcher statt. Dort soll auch über ein öffentliches WLAN im Ortsbereich diskutiert werden, nachdem man den Antrag von Bürgermeisters Peter Klinger zurückgestellt hat. mw
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