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Finanzen

Tschirn schafft Haushalt ohne neue Schulden

Die Gemeinde Tschirn kann in diesem Jahr trotz einiger Investitionen auf die Aufnahme von Krediten verzichten.
Die Gemeinde Tschirn ist flüssig und kann auf eine Neuverschuldung verzichten. Foto: Marian Hamacher
 
von MICHAEL WUNDER
Die Gemeinde Tschirn ist in der glücklichen Lage, die geplanten Investitionen ohne Neuverschuldung durchführen zu können. Der Gemeinderat stimmte dem von Kämmerin Sabine Fischer vorgestellten Haushalt in der jüngsten Sitzung einstimmig zu.

Bürgermeister Peter Klinger (CSU) bedauerte zwar, dass der Verwaltungshaushalt nicht ganz ausgeglichen werden konnte, verwies jedoch auf die vorhandenen Rücklagen. "Die Zahlen sehen heuer nicht so rosig aus, dennoch ist es ein tragbarer Haushalt", meinte er.


Wichtige Investitionen


Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich froh darüber, dass man die bereits beschlossenen Investitionen wie den Berliner Ring, die Wege im Park und die neue Wasserleitung in der Nordhalbener Straße in das Zahlenwerk aufnehmen konnte.

Kämmerin Sabine Fischer informierte, dass sich im Rechnungsjahr 2014 die Gewerbesteuer und der Einkommensteueranteil positiv entwickelt haben. Im Verwaltungshaushalt seien viele kleine Einsparungen gelungen, so dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt um 60 000 Euro höher ausfiel als geplant.

Die Gemeindewerke seien Ende 2015 aufgelöst worden, die Ansätze für Wasser und Abwasser seien nunmehr wieder im allgemeinen Haushalt ausgewiesen. "Dadurch ergeben sich in diesem Jahr gewisse abrechnungstechnische Verschiebungen", erklärte die Kämmerin.


Noch Rücklagen vorhanden


Sie erläuterte ausführlich die Ein- und Ausgaben in den Haushaltsjahren 2014 und 2015, in denen der Schuldenstand weiter abgebaut werden konnte. Zum 31. Dezember 2015 hatte man einschließlich der Gemeindewerke noch Verbindlichkeiten in Höhe von 476 000 Euro. Gleichzeitig sind laut Fischer Rücklagen in Höhe von 225 000 Euro vorhanden.


Hebesätze unverändert


Der Gesamthaushalt 2016 hat ein Volumen von rund 1,2 Millionen Euro, wovon 800 000 Euro auf den Verwaltungshaushalt fallen. Beibehalten werden die Realsteuerhebesätze von jeweils 300 Prozentpunkten.
Nach steigenden Gewerbesteuereinnahmen in den Vorjahren rechnet man in diesem Jahr mit einer Verminderung um 75 000 Euro.

Grundsätzlich zeigten sich die Gemeinderäte damit einverstanden, die Abflussleitungen in der Gemeindekanzlei für rund 12 000 Euro zu erneuern.
Für das Bauvorhaben von Bastian Hofmann, der eine landwirtschaftliche Maschinenhalle errichten möchte, erteilte das Gremium einstimmig das gemeindliche Einverständnis.

Günter Böhnlein (CSU) fragte zum Ende der Sitzung, ob bei örtlichen Festen die Auflagen im vorhanden Umfang notwendig seien. Die Verwaltung wurde beauftragt, diese zu klären.




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