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Weihnachtskrippe  

Tschirn: Die Frauen machen die Feinarbeit

In Tschirn sind Franziska Hofmann ihre beiden Mitstreiterinnen das ganze Jahr über im Einsatz.Im Advent findet die Hauptarbeit statt.
Christina Punzelt, Franziska Hofmann, Josefine Zwosta und Veronika Hofmann legen gemeinsam Hand an beim Aufstellen der Krippe in der Tschirner Kirche.  Foto: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
von unserem Mitarbeiter Michael Wunder

Tschirn — Acht fleißige Frauenhände wurden auch in diesem Jahr von ihren Familien beim Aufstellen der Weihnachtskrippe in der katholischen Kirche St. Jakobus in Tschirn unterstützt. "Wir kümmern uns schon seit neun Jahren um das Ausgestalten des Gotteshauses". Damit meinte Franziska Hofmann ihre beiden Mitstreiterinnen Josefine Zwosta und Veronika Hofmann sowie ihre Tochter Christina Punzelt, welche auch gelegentlich mithilft. "Die Kirche muss zu den jeweiligen Anlässen während des gesamten Jahres hergerichtet werden, die Hauptarbeit ist aber in der Adventszeit", meinten die Frauen übereinstimmend.

Männer schleppen "Gerüst" an

Zunächst gilt es die entsprechenden Materialien für den Adventskranz zu beschaffen, diesen zu binden und aufzuhängen. Am Wochenende vor Weihnachten stehen dann mit dem Aufbau der großen Krippe und dem Christbaumaufstellen weitere große Aufgaben an. Während die Männer zunächst das "Gerüst" der Krippe aus dem Nebengebäude anschleppen und aufbauen, müssen die Frauen Moos und kleine Bäumchen beschaffen. Das Zubehör wird seit Jahren gespendet und kostet keinen Cent, meinte Josefine Zwosta. Ihr Mann Josef ist dann auch für den Transport der Sachen zuständig.

Gemeinsames Schmücken

Der "Waldmann" Josef Zwosta muss dabei auch den großen Weihnachtsbaum mit aussuchen und zusammen mit weiteren Männern im Gotteshaus aufstellen. Das Schmücken wird dann gemeinsam gemacht. Während die Männer für die Beleuchtung zuständig sind, kümmern sich die Frauen um den Rest. Auch bei der Krippe geht der Aufbau voran, die Einzelteile müssen zusammen geschraubt werden. "Diese handwerklichen Arbeiten erledigen die Männer. Wir Frauen machen dann die "Feinarbeit", meinte Veronika Hofmann.
Während die Männer noch die "Geburtsstätte Jesus" mit Dachschindeln eindecken, sind die Frauen auch schon bei der angekündigten "Feinarbeit". Die Figuren werden bekleidet, das Moos verteilt und die Bäumchen im Hintergrund gerichtet. Parallel dazu sind wiederum die Männer dabei, für eine entsprechende Beleuchtung zu sorgen. "Die Werkzeugausstattung in der Kirche lässt zu wünschen übrig, da muss auch schon mal improvisiert werden", sagte einer der Ehemänner, als die Heckenschere nicht so funktioniert, wie er sich es vorstellt. Stunden danach sind aber trotz aller "Kleinfuselei" die ersten Ergebnisse zu sehen. "Wir haben bei all unseren Tun freie Hand und können es machen wie wir wollen", meinte Franziska Hofmann.

Jubiläum im nächsten Jahr

Einige "Vorgaben" sind aber trotzdem einzuhalten, so darf das Jesuskindlein erst am Weihnachtsfest in die Krippe. Auch der Abbau, bei dem dann alle gemeinsam wieder gefordert sind, findet immer erst am Wochenende nach der "Taufe des Herrn" statt. "Uns macht es auch Spaß und wir freuen uns alle Jahre wieder das Gotteshaus für die Weihnachtsfeiertage herzurichten", sagte Veronika Hofmann. Im nächsten Jahr ist es dann bereits das zehnte Mal, dass die fleißigen Frauen, unterstützt von den Männern zur Weihnachtszeit das Gotteshaus mit Adventskranz, Krippe und Weihnachtsbaum ausgestalten. Dazwischen liegt aber ein ganzes Jahr, mit unterschiedlichen Festen, welche auch der Hilfe von den Frauen bedürfen.





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