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Stellvertreter

Tschirn: CSU steht hinter AfT-Kandidat Michael Hader

Der Tschirner Gemeinderat hat einen neuen Zweiten Bürgermeister gewählt. Vier Gemeinderäte wurden vereidigt.
Bürgermeister Peter Klinger (links) vereidigt den neuen Zweiten Bürgermeister Michael Hader. Foto: Schülein
 
von HEIKE SCHÜLEIN
Vom Beginn bis zum Ende der Sitzung war er deutlich spürbar, der Wunsch nach mehr Harmonie und einer guten Zusammenarbeit im Gremium. Ein deutliches Zeichen dafür war auch die Wahl des Zweiten Bürgermeisters.

Christian Alber schlug seitens der AfT-Fraktion Michael Hader vor, da er bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen aller Gemeinderatsmitglieder erhalten hatte. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", erklärte Günter Böhnlein von der CSU. In allen zurückliegenden Perioden habe die stärkste Fraktion den Zweiten Bürgermeister gestellt.

Als Signal für ein gutes Miteinander im Gemeinderat und auch für die Bevölkerung stelle man keinen eigenen Kandidaten, sondern unterstütze man Hader. "Das ist ein gutes Signal an die Bürger, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen", freute sich Christian Alber. Auf Hader entfielen acht von neun Stimmen. Eine Stimme war ungültig.

Den ersten Tagesordnungspunkt hätte die Verabschiedung der vier ausgeschiedenen Gemeinderäte bilden sollen, die aber nicht anwesend waren. Peter Hofmann (FW) gehörte dem Gremium sechs Jahre von 2008 bis 2014, Stefan Hofmann (CSU) 12 Jahre von 2002 bis 2014 an. Roland Hofmann (FW) war insgesamt 20 Jahre - von 1982 bis 1984 und dann ab 1996 bis 2014 - im Gemeinderat, der CSU-Sprecher und Zweiter Bürgermeister Josef Rosenbaum (CSU) zwölf Jahre von 2002 bis 2014.

"Das Ausscheiden ist sicherlich mit Wehmut verbunden. Das ist vielleicht auch der Grund, warum die ausscheidenden Gemeinderäte nicht gekommen sind", mutmaßte Bürgermeister Peter Klinger (CSU). Man solle das Ausscheiden aber auch unter dem Gesichtspunkt sehen, sich nun ein neues Betätigungsfeld suchen und seine Freizeit anders gestalten zu können.

Den ausgeschiedenen Mitgliedern sagte er Dank und Anerkennung für ihre für die Gemeinde geleistete Arbeit.
"Mir ist es wichtig, einen neuen politischen Stil ins Gremium zu bringen", so Klinger weiter. Für ein gutes Miteinander wolle er vor wichtigen politischen Entscheidungen die Fraktionssprecher einladen und informieren.

Diese könnten in ihrer Fraktion Rücksprache halten, damit es in der Gemeinderatsitzung einen besseren Informationsstand gebe. Dieses Ansinnen wurde von beiden Parteien begrüßt.

"Ich finde das gut, dass wir uns im Vorfeld gemeinsam Gedanken machen", meinte Christian Alber, der von der AfT als Fraktionssprecher benannt wurde. Dem schloss sich Günter Böhnlein als neuer CSU-Fraktionssprecher an.

Laut Böhnlein stehen wichtige Aufgaben in Tschirn bevor. Es gehe darum, die Gemeinde eigenständig und lebenswert zu erhalten, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. "Wir haben einen schönen Ort. Unsere Umwelt ist unser größtes Kapital. Wir dürfen uns nicht von verlockenden Angeboten von Investoren ins Bockshorn jagen lassen", appellierte er.

Von Bürgermeister Klinger wurden die neuen Gemeinderäte Georg Barnickel, Michael Hader, Werner Welscher und Erwin Daum einzeln vereidigt. Auch dem Zweite Bürgermeister Michael Hader nahm er den vorgeschriebenen Diensteid ab.

Nach kurzer Diskussion wurde die Geschäftsordnung erlassen. Grundsätzlich erfolgen die Gemeinderatssitzungen in der Gemeindekanzlei, in Ausnahmefällen im Gemeinschaftshaus. Der Bürgermeister sagte zu, mehr Sitzungen mit weniger Tagesordnungspunkten abzuhalten. Diese sollen in der Regel monatlich und an einem Montag stattfinden.

Christian Alber verwies auf die Elterninitiative in Tschirn für die Fanta-Spielplatzaktion. Der Antrag sei genehmigt worden. Nun könne unter www.spielplatzinitiative.fanta.de abgestimmt werden.
Grünes Licht gab das Gremium für den Bauantrag von Franz Josef Kaiser, Neufang, auf Neubau eines Kälberstalls in der Lehestener Straße.



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