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Anschaffung

Transit für die Tschirner Feuerwehr

Die Brandschützer bekommen ein neues Transportfahrzeug. Der Feuerwehrverein steuert 20 000 Euro bei.
Die Tschirner Feuerwehr bekommt einen neuen Mannschaftstransportwagen der Marke Ford. Foto: Archiv/May
 
von MICHAEL WUNDER
Nur zwei Tagesordnungspunkte umfasste die erste Gemeinderatssitzung in diesem Jahr in Tschirn, dabei gab es zwei einstimmige Beschlüsse. Die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs für die Feuerwehr wurde genehmigt und die weiteren Planungen bezüglich des Breitbandausbaues in Auftrag gegeben.

Wie der Kommandant der Wehr Harald Schnappauf erläuterte, habe man im vergangenen Jahr bei der Ersatzbeschaffung des Feuerwehrfahrzeugs, speziell wegen der Größe und der damit verbundenen Führerscheinproblematik, ein kleineres Fahrzeug gewählt. Dieses biete nur sechs anstatt neun Wehrmännern Platz. Schon damals sei klar gewesen, dass man mit einen weiteren Mannschaftstransportfahrzeuge flexibler sei. Nun stünde die Entscheidung an.

Neben der pauschalen Förderung durch den Freistaat Bayern (er gibt 10 500 Euro) hat der Feuerwehrverein bereits 20 000 Euro aus der Kasse zur Verfügung gestellt. Harald Schnappauf, der auch entsprechende Angebote für das rund 40 000 Euro teure Fahrzeug einholte und vorlegte, plädierte für einen Ford Transit mit einer Feuerwehr Normbeladung.

Nach einer Diskussionsrunde, wobei vorwiegend die unzureichend ausgearbeiteten Sitzungsunterlagen bemängelt wurden, erfolgte der geänderte Beschluss einstimmig. Der Vorsitzende der Feuerwehr, Günter Böhnlein, wies auf die weiteren Spenden hin und bezeichnete es als richtige Entscheidung, ein neues Fahrzeug anzuschaffen.

Bürgermeister Peter Klinger gab einen Sachstand zum Breitbandausbau. Demnach sei nunmehr die Gemeinde am Zug und müsse die weiteren vorbereitenden Maßnahmen in Auftrag geben. Den Zuschlag erhielt das Büro IKT, dass im Zuge der landkreisweiten Ausschreibung bisher mit der Aufgabe vertraut war. Die Kosten belaufen sich auf 3540 Euro, wobei die Maßnahme, wie auch die Planung mit 90 Prozent bezuschusst wird. "Wir sollten jetzt Dampf machen" forderte Günter Böhnlein im Hinblick auf das weitere Vorgehen.

Eingangs informierte der Bürgermeister, dass sich die Planungen für den Dorfplatz wegen Erkrankung der Architektin verzögert hätten. Nun sei für den 11. Februar ein gemeinsamer Termin mit der Teilnehmergemeinschaft festgelegt worden.

Verschoben werden musste auch die vom Zweiten Bürgermeister Michael Hader vorgeschlagene und für 21. Februar vorgesehene Klausurtagung. Wegen Terminprobleme des Ersten Bürgermeisters Peter Klinger soll diese im März oder April stattfinden.


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