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Lokalpolitik

Teil der Ortsdurchfahrt von Tschirn wird ausgebaut

Der Gemeinderat Tschirn befasste sich mit einer Behelfsumfahrung während der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt.
 
von HEIKE SCHÜLEIN
Auf Bitte der Gemeinde baut das Staatliche Bauamt Bamberg die Ortsdurchfahrt im Bereich Teuschnitzer und Nordhalbener Straße Ende 2016 beziehungsweise 2017 aus. Aufgrund der damit verbundenen Vollsperrung der Teuschnitzer Straße für einen Zeitraum von zwei Monaten ist eine Notumleitung Richtung Teuschnitz geplant.
"Es bietet sich an", so Bürgermeister Peter Klinger (CSU), "eine Wegeverbindung entlang des Waldrands von der Wiesenstraße bis zur Kläranlage herzustellen". Diese könnte später auch als Geh- und Radweg genutzt werden und hätte somit dauerhaften Nutzen. Trotz intensiver Gespräche habe sich ein Anlieger nicht überzeugen lassen, worüber sich der Gemeinderat sehr verärgert zeigte. Wie CSU-Fraktionsvorsitzender Günter Böhnlein bemerkte, gebe es für diese Haltung "überhaupt keinen berechtigten Grund". Das Gremium beschloss zwar trotzdem den Wegebau, allerdings muss nun ein Umweg in Kauf genommen werden, was Mehrkosten verursacht. Für den circa 250 Meter langen und drei Meter breiten Weg ist mit Kosten von etwa 20 000 Euro zu rechnen.

Der Bürgermeister beantworte in der Sitzung auch einen Fragenkatalog der AfT-Fraktion. Die Dorferneuerung wird demnach voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein. Außerdem ging es um den Rückbau der Kegelbahn im Park. Die Sträucher wurden laut Klinger bereits auf Stock gesetzt. Die Baumaßnahme für die Wege im Park werden erst nach dem Feuerwehr-Fest begonnen. Die teilweise defekte Beleuchtung im Park wird aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Stand gesetzt. Über ein neues Konzept wird nachgedacht. Auf die Frage, warum beim Austausch von defekten Schiebern an der Trinkwasserleitung nicht in der Höhe verstellbare, wartungsfreundliche Schieber verbaut wurden, werden laut Klinger Nutzen und Kosten derzeit gegenübergestellt. Hinsichtlich der Fertigstellung des Lagerplatzes an der Kronacher Straße und der pflegeleichten Bepflanzung des Erdwalls sei ein Bauantrag notwendig.

Eine längere Diskussion gab es bezüglich der Anregung der AfT-Fraktion auf Einführung von Ablesekarten für die Wasseruhren. Die AfT sprach sich dafür aus, um Arbeitszeit und Kosten der Gemeindearbeiter einzusparen. Die CSU teilte diese Meinung nicht. Es sei sicherlich für manche Senioren beschwerlich, die Wasseruhren im Keller abzulesen. Zudem freuten sich viele Senioren, laut Thomas Förtsch, wenn sie jemand aufsuche. Die Karten sollen dennoch bei der nächsten Ablesung im Juni ausprobiert werden. Die AfT scheiterte mit ihrem Antrag auf Erstellung eines Sitzungskalenders für die Gemeinderatssitzungen. Der Antrag wurde mit 5 zu 3 Stimmen abgelehnt.


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