Tschirn
Entscheidung

Straße zum Sportplatz in Tschirn wird erneuert

Der Weg zum Sportplatz stimmt einige Tschirner nicht zufrieden. Jetzt wurde im Gemeinderat beschlossen, was dagegen getan wird.
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Der gemeindliche Weg vom Ortsrand zum Sportplatz soll mit einer Spritzasphaltdecke versehen werden, dies beschloss der Gemeinderat auf Antrag der AfT am Montag in seiner Sitzung.  Foto: Michael Wunder
Der gemeindliche Weg vom Ortsrand zum Sportplatz soll mit einer Spritzasphaltdecke versehen werden, dies beschloss der Gemeinderat auf Antrag der AfT am Montag in seiner Sitzung. Foto: Michael Wunder
Der Antrag der Alternative für Tschirn (AfT), den Weg zum Sportplatz mit einer Spritzasphaltdecke zu versehen, wurde im Gemeinderat einstimmig stattgegeben. Oberflächlich ist in Teilbereichen seit dem Anlegen des Wegs bereits wieder Bewuchs durchgekommen, dieser muss vorher abgetragen werden.

Der Preis richtet sich nach dem Materialverbrauch und danach, ob die Firma bei weiteren Objekten in der Gegend tätig ist: es kann zwischen 3000 und 6000 Euro kosten. Dabei soll auch der Wendehammer mit gemacht werden.
Nichts überstürzen will man bei der Restaurierung des Wandgemäldes in der Gemeindekanzlei. Ein erstes Angebot liegt vor und würde 4229 Euro kosten. Es sollte geprüft werden, ob es aufgrund des wertvollen Gemäldes Zuschüsse in irgendeiner Form gibt. Auch sollten alternative Angebote eingeholt werden. Deutliche Worte zum Zustand des Gebäudes fand Zweiter Bürgermeister Michael Hader (AfT), der andere Maßnahmen in diesem Gebäude für viel wichtiger hält. Für die elektrotechnischen Maßnahmen am Feuerwehrhaus sollen weitere Angebote eingeholt werden.

Insbesondere müsse der Blitzschutz für das alte Feuerwehrhaus gewährleistet sein. Bürgermeister Peter Klinger (CSU) informierte über die Kindergartenfahrten. Er hat die Eltern zu einem Treffen eingeladen, wo deutlich wurde, dass fünf Kinder den Kindergarten in Teuschnitz besuchen.
Man will versuchen, den Bauhof möglichst nur früh und abends einzusetzen. Die Mittagsfahrten sollen von den Eltern oder anderen Bürgern gemacht werden, damit der Arbeitsablauf im Bauhof geordnet läuft. Diesbezüglich wurde der Bürgermeister beauftragt, nochmals Kontakt mit den Eltern aufzunehmen.

Einstimmig wurden die vom Landschaftspflegeverband vorgeschlagenen Maßnahmen genehmigt. Aufgrund der geringen Maßnahmen sei auch der Eigenanteil der Gemeinde mit 238 Euro recht bescheiden. Geschäftsleiter Thomas Weber informierte, dass bei der vergangenen Bündelausschreibung für die Lieferung von Strom vor zwei Jahren die Gemeinde Tschirn nicht mitgemacht hatte. Nachdem für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft nur Kosten in Höhe von 900 Euro anfallen, will man jetzt mitmachen. Dadurch können unter Umständen Kosten gespart werden.


Dorferneuerung wird gefeiert

Der Bürgermeister informierte, dass in Tschirn voraussichtlich am kommenden Wochenende weitere Flüchtlinge ankommen. In Mitwitz soll eine Unterkunft aufgelöst werden und deshalb auf Objekte, die der Landkreis schon angemietet hat, verlagert werden. Eine endgültige Entscheidung werde in den nächsten Tagen fallen, so der Bürgermeister.

Der Abschluss der Dorferneuerung und das 740-jährige Bestehen der Gemeinde Tschirn sollen im Herbst mit einen kleinen Fest gefeiert werden. Der Bürgermeister erinnerte an die vielen Maßnahmen, die zu einer positiven Ortsbildgestaltung beigetragen haben. Insgesamt sind eine halbe Million Euro durch die Dorferneuerung in den letzten Jahren geflossen, informierte der Bürgermeister.
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