Verkehr

Schülerbeförderung: Kurzfristige Lösung fürs Schulzentrum wohl gefunden

Das Landratsamt will offenbar Gespräche mit dem OVF aufnehmen, um zu erreichen, dass sich mindestens ein Bus früher in Richtung Bahnhof aufmacht.
Mindestens ein Bus des OVF soll zukünftig einige Minuten früher am Kronacher Bahnhof ankommen, so dass die Schüler ihren Zug rechtzeitig erreichen. Foto: Marian Hamacher/Archiv
 
von MARIAN HAMACHER
Die Zeit der verkürzten sechsten Stunde soll schon kommende Woche beendet sein. "Wir hatten gute Gespräche mit Regionalmanager Willi Fehn, der uns zugesagt hat, dass er sich mit dem OVF in Verbindung setzen wird", sagt Klaus Morsch, Schulleiter des Frankenwald-Gymnasiums (FWG). "Er will erwirken, dass die Busse nach der sechsten Stunde einige Minuten früher am Schulzentrum abfahren."

Sowohl seine Schule als auch die Maximilian-von-Welsch-Realschule (RS I) ließen ihre Schüler nach den Ferien bis zu zehn Minuten früher den Unterricht verlassen, damit diese noch rechtzeitig ihren Zug am Kronacher Bahnhof erreichen. Grund war der geänderte Fahrplan der Bahn, der am 4. September in Kraft trat.
Das Problem dabei: Die Abfahrtzeit der Züge in Richtung Landkreis-Norden verschob sich von 13.07 Uhr um vier Minuten nach vorne, die der Bahnen nach Bamberg sogar um neun Minuten (13.01 Uhr statt 13.10 Uhr). Recht knapp, um vom Schulzentrum zu Fuß zum Bahnhof zu kommen.


"Uns würden fünf Minuten reichen"

Mit der früheren Abfahrtzeit mindestens eines Busses soll jetzt verhindert werden, dass die Schüler zu Fuß zu den Zügen hetzen müssen. "Der Vorschlag des Landratsamts wäre für uns eine praktikable Lösung. Uns würden fünf Minuten reichen", erklärt Morsch. Das sei dann aber nur eine Zwischenlösung bis Dezember. Denn bis dahin gilt der Fahrplan, über den mit der Bahn dann nachverhandelt werden soll. "Es bemühen sich alle. Auch das Landratsamt, das muss man fairerweise sagen", stellt der FWG-Schulleiter fest. "Aber auch die stoßen in gewissen Bereichen an ihre Grenzen, wenn der OVF oder die Bahn nicht mitmachen kann."

Wie die Regelung genau lauten soll, soll nach Morschs Informationen noch in dieser, spätestens aber Anfang der kommenden Woche feststehen. "Ich habe mich da ein bisschen reingearbeitet. Das ist schon eine hochkomplizierte Geschichte", hat Morsch Verständnis für die Planer im Landratsamt. Er hofft, dass nach der Zwischenlösung im kommenden Jahr dann wieder die alten Fahrpläne gelten.
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