Posseck in Bayern
Inbetriebnahme

Schießen in Kasernen hat ein Ende

Die Reservistenkameradschaft Marienroth kann endlich auf eine nah gelegene, neue Schießanlage zurückgreifen.
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Die Reservistenkameraden Marienroth nahmen den neuen Schießstand in Posseck in Betrieb. Mit großer Freude waren auch viele Zuschauer und Gratulanten dabei. Unter ihnen auch (von links) Bürgermeister Hans Pietz, der Initiator und Erbauer Johanes Kiendl und Rudolf Hofmann (Vorsitzender RK Marienroth). Foto: K.- H. Hofmann
Die Reservistenkameraden Marienroth nahmen den neuen Schießstand in Posseck in Betrieb. Mit großer Freude waren auch viele Zuschauer und Gratulanten dabei. Unter ihnen auch (von links) Bürgermeister Hans Pietz, der Initiator und Erbauer Johanes Kiendl und Rudolf Hofmann (Vorsitzender RK Marienroth). Foto: K.- H. Hofmann
Die Reservistenkameradschaft Marienroth (RK) freut sich über einen neuen Schießstand. Große Freude herrschte bei der Inbetriebnahme der neuen Schießanlage in Posseck, die auf Privatinitiative entstanden ist.


In Eigenregie gebaut

Johannes Kiendl stellte hierzu einen Teil seines Gebäudes der "Alten Schule" in Posseck zur Verfügung. Die Idee und Anregung zu einem Schießstand sei dabei von der Veteranen- und Soldatenkameradschaft Gifting- Posseck-Größau gekommen, sagt der 26-Jährige. Er hatte bereits als passionierter Bogenschütze einen Bogenschützenstand im Gebäude installiert, so war es naheliegend, gleich daneben einen Luftgewehrschießstand zu installieren. Diesen habe er mit ein paar Freunden in Eigenregie gebaut, die Freunde beteiligten sich auch an der Finanzierung. Der Vorsitzende der RK Marienroth, Rudolf Hofmann, zeigte sich "happy" und dankbar. Er informierte, dass diese Schießanlage eine große Erleichterung für die Schießübungen der Reservistenkameraden bedeute.
Nachdem die Schießanlagen der Bundeswehr an den Standorten Bayreuth, Hof und Ebern geschlossen worden seien, bestehe derzeit nur noch die Möglichkeit, in der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth zwei- bis dreimal im Jahr zu üben. Diese Schießübungen sind notwendig zur Erlangung der Schützenschnur (Auszeichnung für besondere Schießleistungen) und für das Bezirksvergleichsschießen. "Durch die neue Anlage ist es uns möglich, auch interne und überregionale Wettbewerbe in Posseck abzuhalten. Der Schießstand ist für Luftgewehre und wir zielen auf Scheiben in zehn Metern Entfernung." Auch Bürgermeister Hans Pietz gratulierte zur Schießanlage in Posseck und dankte den Idealisten um Johannes Kiendl als Initiator. Eine Bogen- und Luftgewehrschießanlage ist eine weitere Attraktion und Bereicherung für den Markt Pressig, freute sich Pietz.
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