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Vernissage

Schicht-auf-Schicht und Fotografien

Jeweils eigenständige Arbeiten fertigte das Ehepaar Inge und Herbert Stabenow im neuen Nordhalbener Künstlerhaus.
Interessierte Besucher schauten sich die Objekte von den beiden aus Essen angereisten Künstlern an. Foto: Michael Wunder
 
von MICHAEL WUNDER
Bei der Vernissage konnten sich zahlreiche Bürger von der Arbeit der beiden aus Essen kommenden Künstler überzeugen. Inge Stabenow arbeitet dabei mit einen Schicht-auf-Schicht-Verfahren, das im Ergebnis die Entwicklung, den Lebenslauf der Arbeiten, nur vermuten lässt. Ihre Bilder haben eine schöne Fassade. Beim genauen Betrachten findet man dabei in der Fassade kleine Risse, Sprünge und Falten. Wie Irmgard Niederreiter bei den Vorstellungen der beiden Künstler sagte, habe Inge Stabenow einen Weg zur Kunst gewählt, der fernab der schnellen Würfe und der Suche nach Erfolgserlebnissen bleibt. Als langjährige Teilnehmerin von Kunstkursen war ihr schnell klar, dass nur über die Schaffung einer Basisstation eine gute Entwicklung möglich ist. Konsequent hat sie sieben Jahre lang das Sehen und Zeichnen gelernt. Erst dann war der Weg für die Malerei und Collage frei. Als Stärke der Künstlerin bezeichnete die Rednerin vor allen die Verknüpfung ihrer zeichnerischen Fähigkeiten und dem Mut zum experimentellen Erforschen von Material und Farbe. Die Basisstation von Herbert Stabenow hingegen ist die Kamera, mit der er zunächst seine Ansichten von Industriearchitektur und Stadtlandschaften fixiert. Das Foto transportiert er über die Skizze in eine Drucktechnik, die es schon lange vor der Fotografie gab. Dabei werden die Konsistenz der Materialien, also Papier und Druckfarbe erfasst. Das Abstimmen des Ätzgrundes, das Erleben der Vervielfältigung der Motive aus Strukturen und Linien, schließlich der Umgang mit "Kunstfehlern" oder Zufällen, aus denen neue Ideen entstehen können, all das ist nur möglich durch Neugier und Ausdauer. Man merkt förmlich die Lust am Ausloten handwerklicher technischer Möglichkeiten in Verbindung mit dem künstlerischen Sehen.


"Künstlerischer Pfannkuchen"

Als Dessert gab es einen "künstlerischen Pfannkuchen", den Irmgard Niederreiter mit der Kombiklasse 3+4 der Nordhalbener Grundschule gefertigt hatte.
Bürgermeister Michael Pöhnlein (FW) sprach von einer tollen Mischung von Kunstwerken, die zum guten Ruf der Einrichtung beiträgt. Eingangs begrüßte Otmar Adler im Namen von NohA die Gäste und dankten den Künstlern für die weite Anreise in den Frankenwald. In einer Woche hat man hier vieles gefertigt und zeigt dies nunmehr den interessierten Bürgern.
Während man in der vergangenen Wochen den Künstlern bei ihrer Arbeit auch über die Schultern schauen und mitgestalten konnte, stehen die Arbeiten und das Künstlerhaus bis 20. November an den Wochenenden von 13 bis 16 Uhr zu Besichtigung offen.
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