Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Region  // Kronach

Einweihung

Schalter für schnelles Internet im Markt Küps umgelegt

Der Markt Küps ist im Internet schneller unterwegs.
Der Schalter für die Versorgung mit schnellem INternet wurde in Küps umgelegt. Foto: Heike Schülein
 
von HEIKE SCHÜLEIN
Von schnelleren Internetanschlüssen profitieren die Bürger in Küps sowie den Ortsteilen Au, Hummenberg, Johannisthal, Lerchenhof, Nagel, Oberlangenstadt, Schmölz und Theisenort. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, teilt die Telekom mit.

Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud sei bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu zehn MBit/s. In Teilbereichen sind sogar Bandbreiten größer als 100 MBit/s möglich. Die Telekom hat dafür rund 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, 14 Multifunktionsgehäuse und zusätzlich einen Glasfasernetzverteiler aufgestellt und mit neuester Technik ausgestattet. 27 Gebäude haben einen direkten Glasfaseranschluss bis ins Haus verlegt bekommen.


Große Runde

Der Küpser Bürgermeister Herbert Schneider legte beim Multifunktionsgehäuse im "Neuen Ring" den Starthebel zum Breitband-Internet um. Anwesend waren neben dem Geschäftsleitenden Beamten Torsten Michel von der Deutschen Telekom der Ansprechpartner Infrastrukturbetrieb, Andreas Rudloff, sowie die kommunalen Ansprechpartner Stefan Husfeldt und Friedrich Weinlein, Mario Störmer, Geschäftsführer der Störmer Bau GmbH, sowie Bauleiter Frank Proschwitz von der OFM Communications GmbH & Co. KG.

"Wir haben allen Grund, zu feiern", meinte Schneider, der sich bei seinen "starken internen und externen Partnern" für das gute Gelingen des Großprojekts bedankte. Die Bauarbeiten seien sehr gut verlaufen. Es habe keine Beschwerden von Bürgern gegeben.

Für den Breibandausbau im Markt Küps (2013 in Schmölz, 2014 in Hain, Tiefenklein und Burkersdorf sowie 2016 in Oberlangenstadt, Nagel, Johannisthal, Theisenort und Schmölz) floss seit 2013 ein Gesamtinvestitionsvolumen von 1,45 Millionen Euro, mit einem Eigenanteil der Gemeinde von 165 000 Euro. "Wir haben bislang eine Förderung von 520 000 Euro vom Freistaat bekommen. So etwas gab es noch nie", betonte Schneider.



"Weiße Flecken" tilgen

Dank zollte er auch seinem Gemeinderat. So wurde bereits ein weiterer Ausbau sogenannter "weißer Flecken" - circa fünf Prozent der Anschlüsse - beschlossen. An Restfördermitteln stehen 322 000 Euro zur Verfügung. Damit wolle man noch vorhandene Deckungslücken bestmöglich ausbauen. Laut Michel wird die Ausschreibung in Kürze erfolgen, wobei man interkommunal mit Kronach zusammenarbeite.

Die Telekom will dafür ebenfalls ein Angebot abgeben. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Markt Küps sei es - so Husfeldt und Weinlein - möglich gewesen, die Fertigstellung des Ausbaus schneller Internetanschlüsse zum vereinbarten Vertragstermin einzuhalten. "Hohes Tempo im Internet ist ein Standortvorteil - für die gesamte Kommune, aber auch für jede einzelne Immobilie", betonte Rudloff.

Ab sofort können die schnellen Internetanschlüsse gebucht werden. Die Kunden müssen aber selbst aktiv werden. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich informieren unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland, welche Produkte an ihrem Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom hat, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen.



Komplett ausgerüstet

Wie Rudloff bestätigte, sei derzeit in Sachen Breitbandausbau viel los in ganz Deutschland. Die Telekom investierte ihrerseits viel Geld für das Hochrüsten aller Nahbereiche in Eigenausbau. Komplett mit Glasfaser versorgt sei das Gewerbegebiet in Küps, wobei man auch noch Baulücken für Neuansiedlungen berücksichtigt habe. Im Baugebiet Melm II seien Glasfaseranschlüsse bei der Erschließung direkt bis in die Häuserverlegt worden. red
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.