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Nominierung

SPD Küps schickt Thomas Friedlein ins Rennen

Der Kandidat der Küpser Sozialdemokraten für den Bürgermeistersessel will integrieren und trotz sparsamen Wirtschaftens viel investieren.
Der SPD-Kreisvorsitzende, Ralf Pohl (r.) überreichte Thomas Friedlein einen roten Helm. Der soll ihn von allen Widrigkeiten schützen. Foto: Schadeck
 
von VERONIKA SCHADECK
Thomas Friedlein will am 5. Februar den Chefsessel im Küpser Rathaus erobern. Er erhielt von 33 Wahlberechtigten der SPD-Ortsverbände 32 Stimmen.Der 50-Jährige soll, so wünschen es sich die Küpser SPD-Genossen, die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises an die "Tabellenspitze des Landkreises" führen.

"Ich werde mit großen Respekt an die Aufgabe rangehen", versprach Friedlein nach der Nominierung. Zuvor warb der Vorsitzende des SPD-Ortsverbands Johannisthal, Dieter Lau, für den Theisenorter. In den letzten Jahren, meinte Lau, seien die Ressourcen der Gemeinde Küps nicht genutzt worden. Das sei "auf einen Bürgermeister zurückzuführen, der sich immer ein Bündnis gegen die SPD auf die Fahne geschrieben hat".

SPD-Kreisvorsitzender Ralf Pohl erinnerte an die Amtszeit von Oswald Marr, der vor seiner Zeit als Landrat an der Spitze des Markts Küps gestanden hatte. Diese Epoche sei von Dynamik und Aufschwung geprägt gewesen. Nach 18 Jahren "konservativer Dominanz" benötige Küps neuen Elan. Ein Bürgermeister müsse die Standortvorteile besser zur Geltung bringen.

Heinz Rebhan - er hatte Thomas Friedlein vorgeschlagen - ließ keinen Zweifel daran, dass sein Kandidat die Herausforderungen, die mit einem Bürgermeisteramt verbunden sind, hervorragend meistern könnte. Friedlein sei ein Teamplayer und habe eine offene ehrliche Persönlichkeit. Der Kandidat könne mit allen zusammenarbeiten.


Hilfe vom Landrat

"Wo ich helfen kann, da helfe ich dir", betonte Landrat Oswald Marr. Er erinnerte daran, dass der CSU-Mitbewerber, Bernd Rebhan, bei Bürgermeisterwahlen schon zweimal das Nachsehen gehabt habe. "Wer sagt denn, dass es dann beim dritten Mal klappen muss?"

Thomas Friedlein will sich für die Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzen. Zudem will er den Tourismus ausbauen. Etablieren will er eine Touristinformation im Rathaus und neue Wanderwege ausweisen lassen.
Um die Schuldenlast der Gemeinde in Höhe von zwölf Millionen Euro zu reduzieren, will der SPD-Bürgermeisterkandidat Arbeitskreise bilden, um Einsparmöglichkeiten herauszufinden. Er sei sich durchaus bewusst, so Friedlein, dass hohe Investitionen bei der Schule, Straße, Wasser und Abwasser zu tätigen seien. Deshalb müsse man sehr sparsam wirtschaften, um finanziell im Gleichgewicht zu bleiben. Er wolle auch alles daran setzen, "damit die Bürger wieder Vertrauen in die Politik haben".

"Wir sind aber nur gemeinsam stark", sagt Friedlein. Er bat darum, "dass sich die SPD-Ortsverbände als echte Einheit im bevorstehenden Wahlkampf zeigen". Auf Sieg setzen will auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Richard Rauh. Er verwies darber hinaus auf die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen in Steinbach am Wald Anfang März 2017. Er vertrat die Auffassung, "dass die Menschen sofort spüren, ob ein Kandidat eine Wahl gewinnen will und ob auch seine Partei hinter ihm steht". Rauh sprach außerdem Themen an, die im nächsten Jahr vom Kreistag entschieden werden müssen.


Klärungsbedarf

Dabei nannte er unter anderem die Kostenübernahme der Schülerbeförderung ab den elften Klassen und die Realschule in Pressig: "Da wird noch viel Wasser den Berg runterfließen." Auch stellte er die Umsetzung des Mobilitätskonzepts infrage. Er stellte klar, dass es in erster Linie zur Daseinsvorsorge diene. Die Schülerbeförderung dagegen sei ein "Herzstück des öffentlichen Nahverkehrs".
Abschließend bekam Thomas Friedlein von seinen Genossen einen Helm als Geschenk überreicht. Dieser soll ihn von "allen Widrigkeiten" schützen.
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