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Region  // Kronach

Gemeinderat

Neuer Wasservertrag für Tschirn unter Dach und Fach

In Tschirn wurde über die weiteren Lieferbedingungen für Wasser beschieden und: Ein Kinderspielplatz soll ausgebaut werden.
Durch den neuen Vertrag mit der Fernwasserversorgung Oberfranken werde Tschirn rund 3500 Euro jährliche Einsparung haben, so Bürgermeister Klinger. Foto: Patrick Pleul, dpa/Archiv
 
von KARL-HEINZ HOFMANN
Das Gemeinderatsgremium in Tschirn stimmte der Neufassung des Wasserliefervertrags mit der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) zu. Positiv beschieden wurden auch zwei Bauanträge sowie der Ausbau eines Kinderspielplatzes mit neuen Spielgeräten.
Bürgermeister Peter Klinger (CSU) erörterte die Notwendigkeit eines neuen Wasserliefervertrages mit der FWO im Hinblick auf eine langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung in Tschirn, dies unter Berücksichtigung des Rückganges an Wasserverbrauch. Auch der Nutzung der eigenen Trinkwasserquellen stimmte die FWO im neuen Vertragswerk zu. Normalerweise wäre der Vertrag mit der FWO erst 2017 ausgelaufen. Aufgrund eines kontinuierlichen Rückganges des Wasserverbrauchs wollten wir eher handeln und die FWO stimmte dankenswerterweise zu, sagte Klinger. Zweiter Bürgermeister Josef Rosenbaum (CSU) stand dem neuen Vertrag etwas skeptischer gegenüber. Er stimmte dagegen, weil ihm die Kündigungsfrist von zwei Jahren zu lange ist, außerdem wünschte er sich eine flexiblere Anwendung der Verbrauchsmenge, die in dem Vertrag mit 10 000 Kubikmeter Bestellmenge jährlich festgeschrieben ist.

Rosenbaum votiert dagegen

Bürgermeister Klinger informierte, dass alles bedacht und verhandelt worden sei, "uns wurden Sicherheiten und vor allem eine frühere Vertragsauflösung des bisherigen Vertrags, der eine Mindestbestellmenge von 15 000 Kubikmeter beinhaltete, zugestanden, desgleichen müssen wir auch von der FWO bei allen anderen Kommunen geltenden Abnahmebedingung akzeptieren", so der Bürgermeister. Er legte dar, dass man durch den neuen Vertrag rund 3500 Euro jährliche Einsparung habe. Schließlich wurde der Vertrag mit 5:1 Stimmen (Gegenstimme, Josef Rosenbaum) angenommen. Einstimmig wurde dem Abschluss einer Grunddienstbarkeit für die Verbundleitung der FWO auf gemeindlichen Grundstücken mit einer Entschädigung von 1128 Euro zugestimmt.
Erfreut und dankbar zeigte sich das Gremium über eine Spende der Jungen Union (JU) Tschirn, die in die Ausstattung eines Kinderspielplatzes fließen wird. Nachdem die Spielgeräte auf den gemeindlichen Spielplätzen teilweise im schlechten Zustand sind und der Wunsch vieler Eltern nach einer Verbesserung da sei, hatte sich die JU Tschirn bereiterklärt, 3500 Euro für die Spielplatzsanierung zu spenden. Vor allem die Spiellandschaft am Spielplatz im oberen Dorf, der damals vom ehemaligen Kindergarten übernommen wurde, sei dringend ersatzbedürftig, stellte der Bürgermeister fest. Des Weiteren besteht der Wunsch der Eltern nach einer Kletterpyramide für den Spielplatz im Park. Beide Geräte kosten circa 5500 Euro, dazu kommen die Kosten für den Aufbau und Fundamentierung, informierte Klinger und erhielt ein einstimmiges Votum des Gremiums. Christian Alber (AFT) schlug vor, dass dem guten Beispiel der JU auch andere Vereine folgen sollten. Daher wäre es gut, seitens der Gemeinde einen Aufruf zu machen und die Vereine dahingehend anzusprechen. Dies fand der Bürgermeister eine gute Idee. Er werde die Vereine für weitere Aktionen dahingehend ansprechen. Aus der Reihe der Eltern kam während der Sitzung der Wunsch, im unteren Spielplatz einen Sandkasten zu installieren - auch diesem Wunsch will das Gremium folgen. Das Gemeindeoberhaupt informierte das Gremium, dass in Tschirn eine neue Mutter- Kind Gruppe gegründet worden sei. Für deren Treffen einmal wöchentlich habe er die Nutzung eines Raumes in der Gemeindekanzlei zugesagt.
Die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates mit Verabschiedung ausscheidender Räte soll in der Woche vom 12. bis 16. Mai stattfinden.


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