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Region  // Kronach

Konzert

Musik, die Dörfer verbindet

Im Zeichen der Freundschaft stand das Gemeinschaftskonzert des MV Wilhelmsthal, der Blaskapelle Edelweiß Tschirn sowie des Männerchors Cäcilia Wilhelmsthal.
Eine große Bereicherung des Konzerts war unter anderem der Männerchor Cäcilia Wilhelmsthal. Foto: Heike Schülein
 
von HEIKE SCHÜLEIN
"Kein schöner Land" - Was für ein Klang, was für ein Anblick! Die gemeinsam angestimmte Hommage an unsere herrliche Heimat bildete am Samstagabend den Abschluss eines wunderschönen Konzerts voller beeindruckender Hörerlebnisse. Der Musikverein Wilhelmsthal und die Blaskapelle Edelweiß Tschirn, die ein gemeinsames Orchester bildeten, sowie der Männerchor "Cäcilia" Wilhelmsthal - sie alle beschenkten ihr Publikum in der vollbesetzten Wilhelmsthaler Turnhalle mit einem rund dreistündigen abwechslungsreichen Programm voller Höhepunkte. Dieser Abend ging nicht nur ins Ohr, sondern unter die Haut!


Freundschaftliche Beziehung

Willkommen geheißen wurden die vielen Gäste von den Vorsitzenden der Musikvereine Wilhelmsthal und Tschirn, Thomas Steininger und Markus Stauch. Wie diese ausführten, bestehe zwischen den Aktiven wie auch allgemein zwischen den beiden Dörfern schon seit vielen Jahren eine enge freundschaftliche Beziehung. Dadurch sei der Gedanke eines gemeinsamen Konzerts unter dem Motto "Freundschaft ohne Grenzen" entstanden.
Dieses Motto spiegelte sich in vielen Stücken wider und zog sich nahezu durch den ganzen Abend, an dem abwechselnd die Dirigenten Michael Gack aus Wilhelmsthal sowie Adelbert Greiner aus Tschirn zum Taktstock griffen.
Die Gäste bekamen ein facettenreiches Programm zu hören, bei dem von konzertanten Kompositionen über schmissige Polkas und zackige Märsche bis hin zu Musical- und Filmmusik alles dabei war. Schon allein der Blick zur Bühne, auf der die Aktiven der beiden Vereine in ihren schmucken Trachten Platz genommen hatten, ließ jedem Musikfreund das Herz aufgehen.


Zwei Leistungs-Abzeichen

Unter ihnen befanden sich auch viele talentierte Jungmusiker, die ihr schon beeindruckendes Können präsentierten. Hierzu zählte auch Louis Kraus, der im ersten Programmteil beim Stück "Gedanken an Dich" mit einem gekonnten Solo am Tenorhorn glänzte. Der Roßlacher genießt seine Ausbildung beim Musikverein Friesen, spielt aber auch in Tschirn und Wilhelmsthal - und das alles mit zwölf Jahren. Am Samstag legte er gleich noch zwei Leistungs-Abzeichen (D1 und D2) auf verschiedenen Instrumenten ab.
Im von der strahlenden Fanfare "Call of Heroes" eröffneten ersten Progammteil erklangen weiter "Highlight Cathedral", "Freundschaft ohne Grenzen", "Im schönen Prag" und die Südböhmiche Polka, während der Konzertmarsch "Avalon" in die magische Welt König Arturs entführte. Mit "Beach Boys Golden Hits", einem von Kurt Gäble arrangierten Medley aus den Spitzentiteln der Band, ging es an den sonnigen Strand Kaliforniens. Sonnig ging es auch im zweiten Programmteil weiter; spiegelte doch das Eröffnungsstück "Die Sonne geht auf" die Stimmung an einem prachtvollen Frühjahrsmorgen wider.


Akzentuierter Chorklang

Weiter zu hören waren die bekannte "Winnetou"-Melodie, das Medley "Les Humphries in Concert", die Liebeshymne "Hinterm Horizont" von Udo Lindenberg und die Finkensteinpolka. Ein Highlight war der von Christina Friedlein und Stefanie Deuerling mitreißend gesungene Rockklassiker "Proud Mary".
Das Ende des offiziellen Teils bildete das gemeinsam mit dem Männerchor angestimmte Kultlied "Gute Freunde kann niemand trennen", das der ganze Saal mitsang.
Akzentuierter Chorklang, geprägt von großer Harmonie und virtuosem Gleichklang - das zeichnet den Männerchor Cäcilia Wilhelmsthal aus, der den Abend mit von seinem Chorleiter Günter Weber stimmungsvoll zusammengestellten Stücken bereicherte. Mit "Arcobaleno", "Der Wandrer", "Musik erfüllt die Welt" sowie "Cantate" gaben sie einen wohlklingenden Einblick in ihr umfangreiches Repertoire.
Begeistert vom Gehörten zeigten sich auch Wilhelmsthals Bürgermeisterin Susanne Grebner und ihr Amtskollege Peter Klinger aus Tschirn. Grebner wünschte sich, dass aus "Freundschaft ohne Grenzen" eine "Freundschaft für immer" werde. Mit den heftig erklatschten Zugaben "Wir Musikanten", "Böhmischer Traum" und "Kein schöner Land" fand der Abend, durch den Thomas Steininger geführt hatte, sein Ende.
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