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Versammlung

Kurt Bausewein war vier Jahrzehnte in der Partei aktiv

Beim CSU-Ortsverband der Stadt Kronach wurden Bürgeranliegen besprochen und ein langjähriges Mitglied geehrt.
Landrat Klaus Löffler und CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Bernd Liebhardt gratulieren Kurt Bausewein (v. l.).  Foto: Veronika Schadeck
 
von VERONIKA SCHADECK
Bei der Versammlung der neun CSU-Ortsverbände der Stadt Kronach im Gasthof "Bischofshof" nutzten Mitglieder die Gelegenheit, um ihre Anliegen an die anwesenden Stadträte und an Landrat Klaus Löffler vorzubringen.
Im Rahmen der Zusammenkunft wurde Kurt Bausewein für 40-jährige Treue geehrt. "Es ist toll, vier Jahrzehnte für eine Partei aktiv zu sein", würdigte CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Bernd Liebhardt das politische Engagement.

In seiner Rede sprach Bernd Liebhardt von der "tollen Aufbruchsstimmung", die seit der Landratswahl im ganzen Landkreis vorhanden sei. Viele Themen wie die FOS am Rennsteig, die Volkshochschule, das Mobilitätskonzept und die Personalentwicklung im Landratsamt seien angepackt worden.


Die Mitarbeiter sind motiviert

Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Kronach, Angela Hofmann, ging auf die Stadtpolitik ein. Die Themen waren Wohnungsbau, Leerstandmanagement und Straßenbau.

Bezüglich der Straßenausbaubeitragssatzung, die sich als Investitionshemmnis darstellt, wollen die Kronacher einen eigenen Weg gehen. Deshalb findet demnächst ein Gespräch im Innenministerium statt. "Wir wollen die Straßenausbaubeitragssatzung vom Tisch!"

Ihren Ausführungen zufolge soll die Festungsstraße zwischen August und September 2018 in Angriff genommen werden. Für die Sanierung des Kindergartens in Gundelsdorf gehe die Stadt von einem Volumen in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus.

Landrat Klaus Löffler sprach von vier Leitplanken des politischen Handelns - nämlich wirtschaftlich stark, sozial ausgewogen, kulturelle Vielfalt leben und Ehrenamt stärken. Dass die Unternehmen im Landkreis stark investieren, bezeichnete Löffler als ein klares Bekenntnis zur Region. Deswegen müsse man die Verkehrsinfrastruktur ausbauen.

Was die ärztliche Versorgung betreffe, so wolle die Politik den Kontakt zu Medizinstudenten aus dem Landkreis suchen. Man hoffe dadurch, den ein oder anderen Arzt für die Region gewinnen zu können. Bei den Mitgliederfragen sorgte sich Werner Reinhard um mögliche Stromtrassen, die im Zuge der Energiewende durch den Landkreis verlaufen könnten. "Wie wird sich der Landkreis dagegen wehren?"


Maßnahmen gegen Stromtrasse

Die Politik sei für dieses Thema sensibilisiert, so der Landrat. Aktuell heiße es, dass eine mögliche Trasse durch den Landkreis betriebswirtschaftlich nicht umsetzbar sein. "Wir werden aber wachsam bleiben!" Manfred Schuberth sprach von der Wildschweinproblematik am Kreuzberg. Die Jagdgenossen müssten diese Schäden finanzieren. Er wünschte sich den Einsatz von Nachtzielgeräten, um diese Problematik zu mindern. Er wisse, dass im Landkreis zwei vorhanden seien. "Diese stehen aber dort, wo keine Wildschweine sind."

Bezüglich Nachtzielgeräte bestätigte Löffler, dass Anträge eingegangen seien. Derzeit laufe ein Modellprojekt für zwei Jahre in zwei Revieren. Man wolle nun erst die Ergebnisse abwarten, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.


Flüsterasphalt wird gewünscht

Thomas Mayer wünschte sich, wie in Stockheim und Steinbach, Flüsterasphalt vom Kreisel in Gundelsdorf aus bis nach Stockheim. Die Anwohner leiden unter diesem Zustand. Zudem ging Mayer auf die "Kostenexplosion" bezüglich der Sanierung der VHS ein. Er stellte den Einbau einer Entlüftungstechnik infrage. Dies fand die Zustimmung von Angela Hofmann. "Die VHS ist ein Haus der Erwachsenenbildung und eine zentrale Entlüftungsanlage ist nicht notwendig."

Bernd Liebhardt gab zu bedenken, dass eine Sanierung nicht nur fünf Jahre Bestand habe und daher auch mit modernen Techniken ausgestattet werden sollte. Auf Nachfrage sprach Angela Hofmann von aktuell geplanten Gesamtkosten von insgesamt sieben Millionen Euro - davon 4,5 Millionen Euro förderfähig und 500 000 Euro Eigenanteil der Stadt.

Man gehe von einer "guten bis sehr guten Förderung aus". Was das prozentual bedeute, darüber gab es keine Auskunft. Bezüglich eines möglichen Freizeitsees im Süden bat Klaus Löffler um Verständnis. Er sprach von 80 Millionen Euro Investitionskosten des Landkreises. "Im Moment hat dieser keine Priorität."
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