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Natur

Gartentüren öffnen sich wieder im Kreis Kronach

Alljährlich ist ein anderer Kreisverband für die Eröffnung zuständig. Heuer ist es Kronach.
Der "Tag der offenen Gartentür" wurde in diesem Jahr stellvertretend für ganz Oberfranken in Windheim eröffnet. Viel Anerkennung fand das Gartenparadies von Ursula und Josef Trebes. Foto: Gerd Fleischmann
 
von GERD FLEISCHMANN
Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung hat der Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege den "Tag der offenen Gartentür" in Windheim durch die Bezirksvorsitzende MdL Gudrun Fischer-Brendel sowie durch Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz offiziell eröffnet. Alljährlich ist ein anderer Kreisverband für die Eröffnung zuständig. Der 860 Einwohner zählende Gemeindeteil von Steinbach am Wald ist am Sonntag, 25. Juni, Treffpunkt für den "Tag der offenen Gartentür" auf Landkreisebene. Der 170 Mitglieder starke Gartenbauverein Windheim mit Vorsitzendem Heinz Büttner übernimmt dazu die umfangreiche Organisation. Bürgermeister Thomas Löffler sieht in der Durchführung eine Anerkennung für die vorbildliche Arbeit der Windheimer Hobbygärtner seit Jahrzehnten.

Für die Auftaktveranstaltung wurde den oberfränkischen Gartenbauexperten das 1500 Quadratmeter große Anwesen der Eheleute Ursula und Josef Trebes, Hauptstraße 27, angeboten. Und man lag damit goldrichtig, denn die Vielfalt und Besonderheit dieses Gartenparadieses mit einem 240 Quadratmeter großen Schwimmteich, versehen mit einer Glasbrücke, sowie großzügigem Gewächshaus mit 600 Kakteen und im Hintergrund mit einer abwechslungsreichen Baumkulisse, brachte die Teilnehmer ins Schwärmen. Zwerghühner, Wachteln, Zwerghasen und fünf Laufenten, zuständig für Schnecken, ergänzten den positiven Eindruck. Hochbeet und Kräuterschnecke zählen ebenfalls zum grünen Angebot.


Die Prominenz war da

Die Bemühungen des Obst- und Gartenbauvereins Windheim wurden belohnt, denn alles, was Rang und Namen im Bezirk hat, zeigte in Windheim Präsenz. Bezirksvorsitzende Gudrun Brendel-Fischer, MdL, lobte vor allem das bürgerschaftliche Engagement, wie dies auch in Windheim vorbildlich praktiziert werde. Der Garten sei wieder bayernweit im Trend. Und dies sei gut so, denn dadurch werde die Lebensqualität positiv beeinflusst. Vor allem könne man sich mit dem "Tag der offenen Gartentür" interessante Anregungen holen. Bezirksvorsitzende Brendel-Fischer fragte: "Was gibt es Erfüllenderes, als ein Stück Land zum Blühen zu bringen, eigenes Obst und Gemüse wachsen zu sehen und zu ernten?"

"Gärten schaffen Lebensfreude und fördern die Gesundheit", versicherte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, die insbesondere die Breitenarbeit des Bezirksverbandes würdigte. Schließlich setzten Gartenbauvereine Maßstäbe im Bereich der Landschafts- und Kulturpflege. So seien die Gärten seit Jahrhunderten mit der Kulturgeschichte eng verbunden. Verstärkt sei feststellbar, dass der Nutzgarten immer mehr im Vordergrund der Aktivitäten stehe. Vor allem sei der Garten ein wichtiger Bezug zum Naturerlebnis im Kreislauf des Jahres.

Die Grüße der Gemeinde Steinbach am Wald überbrachte Bürgermeister Thomas Löffler, der die Bemühungen des Obst- und Gartenbauvereins Windheim mit Vorsitzendem Heinz Büttner in Bezug auf die Ortsverschönerung lobend hervorhob. Beispielhaft sei der Ideenreichtum der Hobbygärtner. Ebenfalls erinnerte das Gemeindeoberhaupt an den Bezirksentscheid am 11. Juli. Spontan verkündete Thomas Löffler seinen Beitritt zu den örtlichen Hobbygärtnern.


Kreisverband hat 5400 Mitglieder

Gartenbaukreisvorsitzender Fritz Pohl dankte den Windheimer Gartenfreunden für die Übernahme des "Tags der offenen Gartentür" am 25. Juni. Dieser aktive Verein sei im 5400 Mitglieder zählenden Kreisverband eine wichtige Säule. Pohl wünschte dem Verein ein weiteres Wachsen, Blühen und Gedeihen.

Der Windheimer Vorsitzende Heinz Büttner dankte der Kreisfachberaterin Beate Singhartinger für die breite Unterstützung. Sie sei für den Verein eine große Hilfe gewesen, schwärmte Büttner. Der Vorsitzende stellte bei dieser Gelegenheit auch die Leuchttürme des Vereins, den ehemaligen Vorsitzenden Wendelin Vetter sowie den Baumschnittexperten Hans Vetter, Träger der goldenen Rose des Landesverbandes, den Teilnehmern vor.
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